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Dieses Weblog wird nicht weiter fortgesetzt. Stattdessen schreibt Klaus Kusanowsky hier weiter:

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Spekulationen über die Einrichtung einer Impfapartheid

Nehmen wir an, es würde tatsächlich eine Impfapartheid eingeführt, bzw. auf Dauer gestellt. Welche Folgen hätte das? Diese respiratorischen Viren erzeugen nach Durchlauf der Krankheit eine zeitliche begrenzte Immunisierung, was auch für die Impfung gilt. Die Impfung ist nicht nur nicht steril, sie ist auch nicht von Dauer. Das bedeutet: Diese Art der Impfung verlangt nach einem Update. Ohne ein Update, könnte eine Impfapartheid nicht eingeführt, bzw. auf Dauer gestellt werden. Ohne das Impfupdate wäre diese Virenparanoia zeitlich begrenzt und es würde bei dem bleiben, was schon abläuft, nämlich ein konjunktureller Wechsel von Paranoia und Erholung, abhängig davon, ob es massenmedial gelingt, ein kollektives Angstszenario zu aktivieren oder nicht.

Ständige Virenparanoia

Eine Impfapartheid kann nur dann eingerichtet werden, wenn die Virenparanoia verstetigt wird. Verstetigung heißt: dauerhafte massenmediale Verbreitung von Angst, Gefahr und Bedrohung. Ohne diese verstetigte Massenhysterie würde die Paranoia wieder einschlafen. Ob die Märkte für Massenmedien eine solche Paranoia dauerhaft zulassen, halte ich etwas für fraglich, denn Massenmedien sind auf Konsumbereitschaft angewiesen, ohne welche keine Anzeigen geschaltet würden. Werbeanzeigen sind aber auf ein konsumermunterndes Werbeumfeld angewiesen, was durch permanente Angstkommunikation nicht gegeben sein würde.

Eine Impfapartheid kann aber auch nur dann eingerichtet werden, wenn die Kontrollzwänge nicht nur bürokratisiert, sondern auch automatisiert werden. Gegenwärtig wird jede Gastwirtschaft, jeder Kaufladen, jedes Schulzimmer zu einem hilfspolizeilichen Kontrollraum umgebaut, was entsprechend Stress und Konflikte nach sich zieht. Die Automatisierung einer Zugangskontrolle würde nicht nur eine Einsparung von Personalkosten führen, sondern hätte auch eine stressvermindernde Wirkung.

Automatisierung der Kontrolle

Die automatische Abfrage des Impfstatus verlangt dann aber nach einer automatisierten Hergabe des Impfausweises. Denn der Impfausweis könnte eingezogen, gefälscht, geraubt werden oder verloren gehen. Deshalb wäre die Versenkung des Impfausweises in den Körper als Chip unter der Haut die Folge. Jetzt erst kann die Kontrolle kontakt- und stressfrei erfolgen.
Die Folge wäre die Herausbildung eines mehrschichtigen und komplex verflochtenen Sicherheitsapparat, der immer mehr Sicherheitsebenen einrichten muss. Denn der technische Kontrollaparat, der eine bio-security garantieren soll, verlangt nach einem weiteren Kontrollapparat, der eben diese Automatisierung gegen technische Defekte und Sabotage schützt. Auch dieser Kontrollapparat bedarf der administrativen Überwachung, welche ihrerseits so gut wie möglich automatisiert und kontrolliert werden müsste. Technische Fehlleistungen werden damit nicht ausgeschlossen, sondern einerseitsseits unwahrscheinlich, aber andererseits, wenn sie vorkommen, von monströser Wirkung. Beispiel Flugverkehr: kaum ein Flugzeug stürzt ab, aber wenn doch, dann sind die Schäden sehr groß.
Die Versenkung des Impfausweises in den Körper macht den Körper selbst zum Dokument und damit zum Verfüngungsobjekt des Kontrollapparats, der anästhetisch funktioniert, der also keinerlei Empfindlichkeit für die Tatsache der Lebendigkeit hat. Interessant werden dann die rechtlichen Konsequenzen sein, wenn der Menschenkörper in die Verfügungsgewalt eines solche Kontrollapparats überführt wird.

Komplexer Sicherheitsapparat

Eine Impfapartheid braucht also einen ständig funktionierenden automatisierten medizinisch-technischen Sicherheits- und Kontrollapparat, der eigene und gegenwärtig noch weitgehend unbekannte Risiken erzeugt, Risiken, die ihrerseits Angst- und Bedrohungszenarien eröffnen. Nimmt man noch hinzu, dass es international standardisierte Verfahren und Schnittstellen geben muss, die in allen Staaten auf unterschiedliche rechtliche Voraussetzungen treffen, dürfte man die Komplexität und Intransparenz eines solchen Sicherheitsapparats kaum überschätzen.

Wäre ein solcher Sicherheits- und Kontrollapparat erst einmal eingerichtet, würde er nicht bloß zur Kontrolle eines Virus verwendet, sondern für viele andere auch. Es müssten also konjunkturell weitere Virenparanoien entfacht werden, zzgl. einer Infrastruktur für eine Impf-Logistik, die ihrerseits kontrolliert und überwacht werden müsste.

Daraus werden weitere Gesundheitsrisiken resultieren. Denn die ständige und öftere Impfung lässt nicht jeden Körper ungeschont. Bei Massenimpfung gibt es entsprechend auch Massenschäden, um so mehr, je mehr Impfstoffe verspritzt werden. Die Kenntnisnahme von Massenschäden kann nicht dauerhaft unterdrückt werden, weil eben diese Schädigung sich auf dem Impfstatus auswirken würde. Niemand, der durch Impfung geschädigt wurde, wird so leicht mit einem Impfupdate einverstanden sein. Wenn Massenimpfungen, dann auch Massenschäden, dann irgednwann auch Massenablehnung von Impfungen.

Ökonomische Folgen

Interessant wäre auch, über die Investionen zu spekulieren. Ich vermute, diese werden, sollten sie möglich werden, von Digitalkonzernen übernommen, die mit einer hohen Nachfrage von Kontrollbereitschaft rechnen. Alle diese Kosten würde wie z.B. auch die Kosten für Werbung, auf Waren umgelegt und auf diese Weise finanziert. Aber dazu muss der Konsum entsprechend hoch bleiben, darf also nicht durch beständige Angst-, Gefahren- und Bedrohungskommunikationen deprimiert werden. Und selbstverständlich müssten die Kosten für Investionen, Reparatur und Wartung mit erwirtschaftet werden, und zwar durch eine Kreditwirtschaft, die Sicherheiten verlangt und welche – soweit kann man das mit Gewissheit sagen – bis heute immer mehr Unsicherheiten hergestellt hat.

Außerdem müsste eine parallele Infrastruktur für den privilegierten internationalen Jetset eingerichtet werden, für Manager und Politker, die auch dann an ihr Ziel kommen müssen, wenn der Kontrollapparat Defekte aufweist.

Außerdem müssten noch Regularien für die Ausgeschlossenen eingerichtet werden. Der Impfstatus wird, weil es viele Viren und entsprechende verschiedene Zyklen von Impfauffrischung gibt, selbst zu einer komplexen Information. Das heißt: Regularien müssten an der Konjunktur verschiedener Virenparanoien ausrichtet sein und ständig angepasst werden, zzgl. der Notwendigkeit einer verlässlichen Kontrolle. Nicht zu vergessen sind auch der Entzug rechtlicher Garantien für nicht-privlegierte Konsumenten, ein Entzug, der konfliktträchtig und damit selbst zu einem Sicherheitsproblem wird.

Ist eine Impfaparheid möglich?

Aus all dem kann man schließen, dass eine Impfapartheid nicht in dieser Weise eingerichtet werden wird, weil weder die Risiken noch die Kosten dauerhaft kontrolliert werden könnten. Denn die vermehrte Kontrolle steigert genau beides: Noch mehr Risiken, noch mehr Kosten.

Also wird eine Impfapartheid, wenn sie eingerichtet wird, auf andere Weise eingerichtet.

Oder gar nicht.

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