Ich & Du, Müllers Kuh
7. Selfie Citizenship
The workshop brings together researchers from a variety of disciplines, fields and backgrounds to explore the notion of “selfie citizenship” — the growing use of the selfie-genre and, more broadly, the networked circulations of individual and group self-portraits for “acts of citizenship” (Isin 2008).
https://sites.google.com/site/selfiecitizenship/home
6. Copyright-Bullshit: Wikipedia hat jetzt eine Kategorie für Selbstportraits von Tieren
Wikipedia hat gerade einen kleinen Copyright-Streit am Hacken. Es geht dabei um das nicht ganz unbekannte Selfie, welches ein Makake im Jahr 2011 von sich selber machte. Allerdings mit der Kamera des englischen Natur-Fotografens David Slater. Und es war nicht nur eins, der Primat schoss hunderte Bilder von sich.
5. Der Selfie ist der Untergang des Abendlandes
Der Selfie ist der Untergang des Abendlandes. Zumindest wird er unter Kulturpessimisten derzeit als einer der heißesten Kandidaten gehandelt. Und die gerne alles zur eigenen Generation hochstilisierenden Jugendforscher handeln ihn als Symptom der „Generation NOW“. Er ist Zeugnis unserer stetig größer werdenden Selbstveliebtheit, bis uns eines Tages alle das Schicksal von Narziss ereilt. Es ist höchste Zeit diesem Phämomen auf die Spur zu kommen.
http://perspektiefe.privatsprache.de/der-selfie-ist-der-untergang-des-abendlandes/
4. #Philoselfie: Science behind selfie-expression
Oxford Dictionary’s word of the year is also one of the most fascinating movements in social is that of the selfie. Part vanity, part communication, part fun, and part absurdity, selfies represent a new generation of #selfieexpression cum egotistical emoticons…but not necessarily in a bad way. Nevertheless, the psychology and science behind selfies are strangely fascinating and therefore I continue to study and report on its evolution.
http://www.briansolis.com/2014/03/philoselfie-science-behind-selfie-expression/
3. In Bangkok lächeln sie immer, in Moskau selten
Wie zeigen sich Menschen auf Instagram? Medienwissenschaftler haben mehr als 120.000 Fotos analysiert und Selbstporträts aus Bangkok, Berlin, Moskau, New York und São Paulo herausgefiltert. Sie untersuchen: Wer fotografiert sich und wie schaut die Mehrheit drein?
2. Bei der Witzeseite 9gag ist man sich nicht-ganz
Bei der Witzeseite 9Gag ist man sich nicht ganz sicher, welches Selbstporträt den Titel “Best Selfie Ever” tragen darf. Ist es der Hund, der sich im Spiegel fotografiert? Oder die Frau, die einen Sportplatz stürmt? Oder der Astronaut, der im Weltall Selbstporträt schießt? Irgendwo in der Sammlung der “Best Selfie Ever” beschriebenen Bilder auf 9gag findet sich auch dieses Motiv, das wir bei sussaine-mcswaney rebloggen.
http://gefaelltmir.sueddeutsche.de/post/76135004239/bei-der-witzeseite-9gag-ist-man-sich-nicht-ganz
1. Selfie
Ein Selfie ist eine Art Selbstporträt, üblicherweise mit einer Digitalkamera oder einem Smartphone von der eigenen Hand aufgenommen. Selfies sind oft mit sozialen Netzwerken verbunden, wie zum Beispiel mit Facebook oder Instagram. Selfies werden mit einer auf Armeslänge gehaltenen oder auf das eigene Spiegelbild gerichteten Kamera aufgenommen und bilden eine oder auch mehrere Personen ab. Letztere werden auch „Gruppenselfies“ genannt.
Der Unterschied zwischen „Selfie“ und Blick in den Spiegel ist interessant – Selfie ist sozusagen das Spiegelbild für andere. Aber auch die Fortführung des Textes mit den Mitteln des Bildes (quasi fotografieren in der 1. Person Singular), insofern der „Selfie“ heute meistens mit dem sofortigen Versand ins Netz verbunden wird. http://bit.ly/1lAUjWv
Man sieht hier eins: Selfies sind intime Bilder, die meistens für Leute gemeint sind, die einen kennen oder mit denen man Bekanntschaft schließen möchte (Selfie als Aufdecken der eigenen Person).
Gelangen Selfies an die anonyme Öffentlichkeit, enthalten sie ästhetisch eine seltsame Mischung aus Wahrheitsschock und Komik.
Im übrigen eine alte Erfindung. „Die Möglichkeit sich selbst zu fotografieren, kam für den Normalbürger erstmals 1889 in einem großen Automaten zur Anwendung, der gegen Einwurf einer Münze die vor sich stehende Person aufnahm und dann automatisch die Platte entwickelte und fixierte.“ Vorläufer gab es in der Malerei – daran erkennt man die Ursprungsbeziehung zum Spiegelbild und zur „Reflexion“/Selbstbefragung (wer bin ich???).
Selbstauslöser für die eigene Kamera gab es schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts. http://bit.ly/1lAVnKb
Auch für Smartphones gibt es „Selbstauslöser“ (App-Timer für den verzögerten Schuss).
Noch was zum Begriff: Das Wort „selfie“ legt eine Assoziationsspur Richtung Selbstsüchtigkeit. Einige scheinen deshalb Selfies tatsächlich als moralisch ambivalent zu empfinden, wenn nicht sogar als „böse“. Das ist natürlich eine absurde Simplifizierung.