Standardantwort: keine Ahnung, neue Staffel: Mechanismen der zivilen Selbstgefährdung, 1: Einführung

In dieser neuen Staffel geht es um zivile Selbstgefährdungen. Dabei handelt es sich um ein Thema, das schon mit dem Beginn der Industrialsierung vor 200 Jahren auf die Monitore der Beobachtung gekommen war und seitdem nichts von seiner Wichtigkeit eingebüßt hat. Das vorerst größte Szenario der Selbstgefährdung stellt diese Corona-Pandemie dar. In dieser ersten Folge geht es um eine Einführung einer Bebtrachtungsweise, die sich vornimmt, etwas anders als auf gewohnte Weise auf diese dämonischen Erscheinungen der Industriegesellschaft zu schauen. Dabei werden drei Reflexionsformen, die ein unverzichtbares Begleitphänomen in der Entwicklung der modernen Gesellschaft waren, referiert: Theologie, Philosophie und Soziologie. Alle drei Reflexionsformen haben gemeinsam, dass sie keine Wissenschaften sind, dennoch kann die Gesellschaft nicht auf sie verzichten, was wiederum mit der Reflexion soziokultureller Prozesse zusammen hängt. Ich vermute, dass nun auch die Soziologie als Reflexionsform ungeeignet ist, um die sich abzeichnende Hyperbolisierungen von Gefahrenszenarien beobachten zu können.

Für weiterführendes Interesse:

Zwischen zwei Deckeln: Ökologische Kommunikation von Niklas Luhmann, Podcast: 4. Juli 2029

Ökologie in der soziologischen Theorie, Podcast Das Neue Berlin, 1. März 2021