Über Populismus, Immunsysteme und das Weinen der Demokratie
von Kusanowsky
Dieser Populismus ist ärgerlich, gewiss, hässlich, dumm und gelegentlich abscheulich, aber er ist harmlos, bzw. größtenteils harmlos, denn mit dem Populismus kommt ein demokratisch verfasster Staat zu sich selbst. Mit diesem Populismus bekommt der demokratische Staat die Rechnung dafür präsentiert, dass er keine Gegner mehr hat und außerstande ist, sich geeignete Gegner zu suchen. Also macht sich das Konzept der Demokratie selbst zum Gegner – so jedenfalls würde ich diesen Populismus auffassen.
Es gibt unter manchen Medizinern eine These, die besagt, dass viele Allergien aufgrund eines gelangweilten Immunsystems entstehen. Der menschliche Körper hat über Jahrtausende hinweg mit Tieren und ihrem Mist, mit Dreck, mit Keimen aller Art zusammengelebt und hat sich über einen langen Zeitraum ein gut trainiertes Immunsystem zugelegt, das nun, innerhalb weniger Jahrzehnte infolge der Industrialisierung und Verbesserung der hygienischen Bedingungen, kaum noch etwas zu tun hat und das sich nun mit etwas anderem beschäftigt, weil das Immunsystem des Körpers nicht so schnell abnehmen kann wie es überflüssig wird. Ob diese These stimmt, will ich gar nicht behaupten. Dass sie stimmen könnte, will ich sehr wohl glauben und hinzufügen, dass eine solche These wohl zuerst eine auf den menschlichen Körper angewendete Soziologie von Immunsystemen ist.
Die These vom gelangweilten Immunsystem trifft wohl zuerst und viel überzeugender auf diesen Populismus zu. Dieser Populismus ist das, was entsteht, was man zu sehen bekommt und zu beurteilen hat, wenn ein demokratisch verfasster Staat alternativlos geworden ist. Alternativlos soll hier heißen, dass es keine Wahl mehr gibt. Entweder man entscheidet sich für einen demokratischen Staat und eine damit zusammenhängende kosmopolitische, moderne Lebensweise oder … Nun ja, man könnte differenzieren und meinen: Demokratie ja, aber Kosmopolitismus nein. Aber das führt zu nichts, weil ja eine kosmopolitische Lebensweise gar nicht ausschließt, dass es auch Bevölkerungsgruppen geben darf, die sich dieser Lebensweise verweigern wollen. Das wäre ihr gutes Recht. Der demokratische Staat wird gebraucht, um solche Weigerung zu schützen.
Zum Beispiel haben die Amish-People in den USA sich der Modernisierung verweigert. Dabei handelt es sich um eine Weigerung, die ohne den modernen Staat gar nicht durchsetzbar gewesen wäre. Denn der moderne Staat verweigert niemandem das Recht, sich der Moderne zu verweigern, wenn, ja wenn die Grundsätze des Zusammenlebens nicht in Frage gestellt werden, was diese Amish-People bekanntlich gar nicht tun. Die Amish-People leben also genauso modern wie alle anderen. Sie sind nur ein kurioses Gewächs auf einer ansonsten recht bunten Blumenwiese, auf welcher gewiss auch die stinkenden Blüten ihr Existenzrecht haben. Wer will das bestreiten?
Aus diesem Grund ist dieser Terrorismus gar kein Gegner der Demokratie, gerade weil er die Grundsätze des zivilisierten Lebens missachtet. Mit einem Gegner könnte man sprechen, verhandeln, Vereinbarungen schließen, was nur geht, wenn der Gegner dazu die Bereitschaft hätte. Denn Verhandlung und Vertrag bedeutet, sich gegenseitig zu kontrollieren, was nur geht, wenn es geteilte Bedingungen für die Akzeptanz von Kontrollverfahren gibt. Diese Terroristen wollen aber nichts außer zu morden, weshalb sie als ernstzunehmende Gegner, die eine Alternative anbieten oder durchsetzen könnten, sofort ausscheiden. Auf diese Weise können sie nur durch Gewalt kontrolliert werden.
Ich erinnere mich daran, wie in meiner Schulzeit in den 80er Jahren diese gehässigen Witze um die sog. Alternativen die Runde machten: „Warum haben die Alternativen so viele Kinder? – Sie nehmen Jute statt Plastik.“ Der Populismus, mit dem man damals die Alternativen in Grund und Boden gestampft hatte, ist heute komplett vergessen. Es war dies ein Populismus, der von Ministern und Ministerialbeamten aller Parteien ausgegangen war, von Parteichefs und Gewerkschaftern, von Ideologen im Umkreis von Rüstungs- und Energiekonzernen, von Lehrern und Professoren, ein Populismus, der nur in seiner lustigsten Variante auf den Straßen und Stammtischen, in den Büros und Werkstätten Verbreitung fand. Keiner dieser Hetzer und Populisten (die Grünen seien Ökofaschisten so Franz-Josef Strauß damals) hätte sich auf eine Straße getraut, hätte Transparente in der Luft geschwenkt oder hässliche Leserbriefe geschrieben. Jeder dieser Populisten hatte diese Alternativen genussvoll beschimpft, gerade weil sie eine Alternative anbieten wollten, aber nicht konnten, woraus sie in der Folge gelernt und es gelassen haben. Stattdessen haben sich die Grünen ihr eigenes bürgerliches Heim gebastelt und es sich darin kuschelig gemacht.
Nun sind es ihre Gegner, die sich Alternative nennen (AfD), die aber nichts Alternatives anzubieten haben. Was sie haben ist eine Meinung, ja. Was sie haben sind Vorurteile, ja. Was sie haben sind Erinnerung an alte Zeiten, die es niemals gab, als angeblich die Welt noch in Ordnung war, ja. Was sie haben sind populistische Propagandamethoden, die mehr oder der weniger das Gemüt bedrücken können. Aber eine Alternative haben sie nicht. Welche denn auch? Alles was diese Leute wollen, wünschen oder fordern, kann in der einen oder anderen Variante und Kombination von jedem anderen Politiker gewollt, gewünscht und gefordert werden. Allerdings müssen alle anderen Politikern auf die Zwänge ihrer Parteiorganisation, die ja zugleich Karrierechancen eröffnet, Rücksicht nehmen. Das heißt: der Populismus von Politikern auf Entscheidungsstellen unterliegt der strengen Kontrolle ihrer Karrieremöglichkeiten und wird auf diese Weise einigermaßen gut deprimiert.
Von dieser Deprimierung durch Organisationszwänge sind diese Schrei- und Straßenpopulisten befreit. Jedenfalls noch. Wie auch immer dieses Spiel ausgehen wird: ob diese Partei sich genauso zerfleischt wie alle anderen rechtspopulistischen Organisationen vor ihr, oder ob sie es ebenfalls schafft, ihr eigenes Heim zu basteln, also einen Machtapparat aufzubauen, Entscheidungsstellen zu besetzen und Karrieren zu eröffnen, in jedem Fall ist die Geschichte schon bekannt. Im ersten Fall dauert es eine gewisse Zeiten bis sich ein neuer Versuch herausbildet, eine Partei zu organiseren, im zweiten Fall wird der Populismus durch Organisationszwänge eingefangen und deprimiert.Und weil dies so ist, weil das alles so alternativlos ist, weil das alles genauso durchschaubar wie aussichtslos ist, fängt die Demokratie das Weinen an. Dabei handelt es sich um eine allergische Reaktion auf ihr Immunsystem, das sich nun, nach dem die Demokratie sich durchgesetzt und ihre Umwelt hygienisch gestaltet hat, neuen Dreck an Land ziehen muss. So verwandelt das Immunsystem ganz gewöhnliche Bestandteile und Verfahrensweisen demokratischer Meinungs- und Entscheidungsfindung in Störfaktoren gegen die es sich richten kann und folglich, da dies ein Autoimmunprozess ist, besinnungslos seine eigenen Funktionsgarantien zu Schädlingen erklärt: es sei angeblich schädlich, wenn Politiker beschimpft würden. Hatschi! Was nicht stimmt, im Gegenteil. Politikerbeschimpfung ist einer Demokratie die höflichste Sache der Welt. Es werden Wähler beschimpft. Warum auch nicht? Wer es sich leisten kann, seine Wähler zu wählen kann es sich auch leisten, diejenigen zu beschimpfen, von denen man nicht gewählt werden will. Rotz … Es werden Straßendemonstrationen durchgeführt. Na sowas! Es wird die Presse mit Lügenpresse beschimpft. Ui! Der Vorwurf der Lüge wird zurückgegeben, indem die Presse von einem postfaktischen Zeitalter schwafelt. Boah. Es wird die Meinungsmaschine bedient, so schnell und so laut wie noch nie. Schnief. Es wird eine allgemeine Hasskriminalität ausgerufen, eine große Paranoia macht sich breit. Keuch. Und bei den Sterndeutern klingeln die Telefone, die das alles sehr sachlich und vernünftig analyiseren sollen, was die Stimmungsmache wieder und wieder anheizt.
Und dann? Sie reichen sich gegenseitig ein Taschentuch, verfluchen die Zeit und machen weiter. Es ist alles in Ordnung.
Ich glaube, dass es sich in anderen Ländern, wenn nicht genauso, so doch sehr ähnlich verhält. Die Demokratie ist alternativlos geworden und versucht nun krampfthaft, aus sich selbst ein Problem zu machen, weil sie kein dringendes mehr hat, das sie bearbeiten könnte.
Auf welcher Demokratie-Definition basiert dieser Artikel und wie sollte die Definitionshoheit gestaltet werden oder bleiben?
Versteh die frage nicht. Was soll das heißen: „wie sollte die Definitionshoheit gestaltet werden oder bleiben?“
Ich splitte die 2 Fragen:
1. Auf welcher Demokratie-Definition basiert dieser Artikel?
2. Wie sollte die Definitionshoheit gestaltet werden oder bleiben?
Verteidigungeinführug dazu und Entschärfung des Trollverdachtes:
Reaktion der meisten Menschen:
Ist der doof? Kennt er Wikipedia/Google/Internet/BPB … nicht? Will er nur provozieren? Hatte er einen schweren Unfall? …
Meine Fragen wurden [aus Sicht einer unvollkommenen Maschine] absolut sachlich, gewaltfrei und emotionslos von einer Maschine gestellt. Ich bin nur der Bote, welche sie weiterreicht.
Mit Frage Nr. 2 meine ich, dass es Menschen gibt, welche
2.1. Definitionen für politische Worte nur von Juristen akzeptieren oder von staatlichen Stellen, welche der Juristerei nahestehen.
2.2. andere Quellen bevorzugen (Lexika, Bedeutungs-/Sprachwörterbücher, politische oder unpolitische Wörterbücher (philosophische, …))
2.3. den Standpunkt vertreten, dass es keine Definitionshoheit gibt, da sie keine Sklaven sind, sondern mündige, freie Denker und somit nur sich selbst als Bedeutungsspender anerkennen und dass somit die Verständigung, Verständlichkeit und Vermeidung von Missverständnissen jeden Tag mit jedermann aufs Neue [bei Adam und Eva beginnend] erarbeitet werden muss.
Nach sachlich-zurückhaltender Einführung vom 22. nun Klartext. Besonders für die Gefällt-mir-Klicker.
Der Artikel blendet entgegen dem Differentia-Ziel aus, dass eine kleine, aber lautstark linkspopulistische bis linksfaschistische Staats- und Medienmacht aus nachvollziehbar und belegbar niederen bis kriminellen Interessen das Schreckgespenst des Rechtspopulismus an die Höhlenwand malt.
Ich bewegte mich als Ost-West-Flüchtling im Laufe der letzten 55 Jahre durch alle Bildungs- und Ideologie-/Gesinnungsschichten und lernte dabei berufsbedingt mehrere tausend Menschen kennen. Darunter befindet sich kein einziger Rechtspopulist, welcher dieses Wort verdient, aber sehr viele Linkspopulisten.
Der DE-Rechtstaat und damit auch das, was die Masse für Demokratie hält, endete im Februar 2016. Demokratie existiert in der DDR-BRD nicht mehr so relevant, dass der Begriff noch ohne Blendwirkung benutzt werden könnte. Dazu aus der Fülle der Belege hier nur die zwei, welche mir als die wichtigsten bekannt sind:
Ein krimineller Justzminister[darsteller] hätte in einer Demokratie schon längst zurücktreten müssen. Nicht in dem Sinne, was unser De-Facto-Propagandaminister tut, hasssteigerndes Umsichtreten auf andere, sondern im Sinne eines Amtsrücktrittes.
Das Bundesverfassungsgericht verweigerte nicht in einer Nebensache, sondern in einer existenziellen Sache die Arbeit für ihre Fütterer (Bezahler, Bevölkerung, „die, welche schon immer da waren“ und früher kurz und straffrei [deutsches] Volk genannt werden durften).
Wir befinden uns in einem Krieg [EU-]Staat gegen Volk ohne Bomben und in organisierter Kriminalität für den größten Multi-Genozid in der menschlichen Geschichte. Europaweit. Das orwellsche #Neusprech für #Umvolkung lautet Ethnoforming.
Dass die AfD (im System der Parteienoligarchie derzeit das kleinstmögliche Übel im derzeit noch legalen Bereich) nichts Alternatives anzubieten hätte, ist eine Falschaussage. Dazu eine kleine Prüf- und Denksportaufgabe:
„Liebe Versicherung,
ich habe ein paar Schadensregulierungsansprüche zu melden.
Weil ich ein guter Mensch bin, so gütig, dass mich manche Gutmensch nennen, hängte ich für mehr Offenheit und als Demo-Botschaft an die bösen Abschottungsnazis unsere schöne Eichenholzhaus- und Wohnungstür aus und schenkte sie der Caritas. Seitdem wurde unsere Wohnung völlig unvorhersehbar zweimal ausgeraubt, meine Kinder von Traumatisierten geschändet und traumatisiert, meine Frau vergewaltigt und anschließend erwürgt. Ich war, Yodas Macht sei Dank, immer außer Haus fleißig bei der Arbeit. Wieviel Entschädigung können Sie mir bitte zahlen?
Ergebenste Grüße,
Ihr immer korrekter Bunzelbürger Hans Mustermann“
Wer meint, dass ich mit diesem Kommentar einen oder mehrere Straftatbestände erfülle, darf sich auf einem analogen Schriftweg, also außerhalb des digitalen Raumes, zwecks außergerichtlicher is.gd/Streitbeilegung bei mir melden.
Ein Truthahn sagt: „Fakt ist: im Durchschnitt bringt jede Frau in Deutschland 1,3 Kinder zur Welt. Fakt ist aber auch, dass es keinen individuellen Fall gibt, auf den das zutrifft. Keine Frau in Deutschland bringt 1,3 Kinder zu Welt.“
Sofern ein Truthahn sich darauf verlassen kann, dass eine jede Frau bloß Zuschauer ist, gilt, dass sie 1,3 Kinder hat. Erklärt sich eine Frau aber selbst zum Truthahn, und als Bürger darf sie das, dann spricht sie von sich selbst und sagt: keine Frau kann 1,3 Kinder haben.
Wenn also diese Frau zugleich Bürger und Zuschauer ist, ist sie eine Truthenne. Das heißt: man kann ihr entweder einen Vogel zeigen, wenn man sie als Zuschauer beobachtet, obgleich sie ein Bürger ist, der sagt: keine Frau hat 1,3 Kinder. Oder sie kann auf einen Vogel zeigen, der ihr einen Vogel zeigt und kann sagen: der Truthahn lügt, wenn er behauptet, ich sei keine Truthenne.
Das kann dann zu Komplikationen führen. Und meistens passiert das auch.
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@ineitzke 21. November 2016 um 21:26
„Auf welcher Demokratie-Definition basiert dieser Artikel und wie sollte die Definitionshoheit gestaltet werden oder bleiben?“
Es gibt nur eine:
Die Demokratie ist eine schlechte weil unzureichende Organisationsform für Gesellschaft zum friedlichen (!!) entkonfliktisierenden AUSGLEICH der berechtigten und unberechtigen UNTERSCHIEDE der sozialen Entität Gesellschaft.
Stets zu allen Zeiten erbaut und erhalten nur von und auf dem Rücken der jeweiligen SKLAVEN (heute Miet-/Wohn-, Arbeits- und Sozial- sowie Kolonial- und Digitalsklaven) mit dem verrückten „Bonus“, dass wir leider keine bessere Gesellschaftsorganisation – sehr wohl aber viel schlechtere – kennen.
Das heisst:
Es gibt nichts, was den gesellschaftlichen AUSGLEICH schmerzloser herstellen kann, als dieses von den alten Griechen zu genau diesem Zweck entwickelte gemeinsam zu lebende Verhaltensbild.
Demokratie ist weder eine Erfindung von Frau Merkel (Uns geht es gut …und damit bitte Schluss der Debatte), noch ein gesamtgesellschaftliches Monopoly, sehr wohl aber das Spielbrett für ALLE, mit Regeln für alle (sollte man meinen …) – mehr aber auch nicht.
Das Eigentliche muss Mensch schon selber machen, ohne in Sprechblasen und Comics zu verfallen.
Da wir nichts Besseres kennen, als Demokratie (im ursprünglichen und nicht kreativierten Geist), sollten wir sorgsam damit umgehen und beenden, dass Demokratie zum Feind der Demokratie entwickelt und betrieben wird und zuletzt nur noch den Ausschluss ALLER Andersdenkender erlaubt und wegen Nichtbegreifen „gängig“ zum mainstream macht (heute gerade wieder im ach so demokritisch sich verstehenden Bundestag besonders durch – im wahrsten diesbezüglichen Pfadfinder-Sinne – „grüne“ Abgeordnete erlebbar! Weimar lässt grüssen), statt den gesamtgesellschaftlichen AUSGLEICH intelligent und mit hoher Fertigkeit / Technik sicher zu stellen.
Manche meinen, die Demokratie sei stets nur verchromt, mit dem eigenen Chrom – versteht sich, sie sei rot oder schwarz usw. – falsch, sie ist transparent – oder nicht da.
Gegenfrage: Bitte was sollte denn Ihre Frage nun sein – welche Definition?
@ineitzke und andere
Möchte höflichst darauf hinweisen, dass Kusanowski in unnachahmlicher Präzision bereits eingangs das Thema Populismus (welcher auch immer) schürfend und vollständig beendet hat mit:
„Dieser Populismus ist ärgerlich, gewiss, hässlich, dumm und gelegentlich abscheulich, aber er ist harmlos, bzw. größtenteils harmlos, denn mit dem Populismus kommt ein demokratisch verfasster Staat zu sich selbst. Mit diesem Populismus bekommt der demokratische Staat die Rechnung dafür präsentiert, dass er keine Gegner mehr hat und außerstande ist, sich geeignete Gegner zu suchen. Also macht sich das Konzept der Demokratie selbst zum Gegner – so jedenfalls würde ich diesen Populismus auffassen.“
Punkt ? Punkt.