Was ist Subjektivismus?

von Kusanowsky

Die Begründung des subjektiven Urteils und die Chance seiner sozialen Vermittelbarkeit lässt sich ungefähr so beschreiben:
Stell dir vor, du wirst aufgefordert an einer Lotterie teilzunehmen. Das Angebot lautet, dass ein Los fast nichts kostet. Du bist einverstanden, ziehst ein Los – und hoppla: ein Hauptgewinn!
Wie kann das sein? Nun, du bringst in Erfahrung: fast jedes Los ist ein Hauptgewinn. Und was hast du gewonnen? Nichts weiter als die Teilnahme an der nächsten Lotterie nach den selben Regeln. Das ist Subjektivismus – ein einfaches Spiel für einfache Leute mit einem einfachen Verstand, die in einfachen Verhältnissen leben und einfach nicht wissen, was sie sonst machen sollten.

Bleibt noch die Frage übrig, warum sich dieses Spiel so großer Beliebtheit erfreut, wenn es so trivial ist? Die Antwort lautet, dass es fast nichts kostet und man fast immer gewinnt.
Aber das ist nur meine subjektive Meinung.

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