Die große Freischaltung (Arbeitstitel) 1. Folge
von Kusanowsky
Ab heute werde ich in unregelmäßigen Abständen die ersten Texte, die für ein späteres Buch verwendet werden und die immer ca. 8 bis 12 Seiten haben werden, zum Lesen freigeben. Der Arbeitstitel lautet: „Die große Freischaltung“. Es handelt sich dabei um eine übersichtliche Zusammenfassung meiner Überlegungen zum Thema Internet. Mit diesem Titel bin ich nicht ganz einverstanden, aber es dauert ohnehin noch etwas, bis ich das ganze Textmaterial zusammen habe, so dass mir ein besserer Titel bestimmt noch einfallen wird.
Bei der Herstellung dieses Buches gehe ich etwa vor wie ein Regisseur, der nach der Anleitung eines Drehbuchs verschiedene Aufnahmen macht und hinterher am Schneidetisch das auswählt, was passt und was nicht.
Dass ich unfertige Texte publiziere hat einen pragmatischen Grund: Bücher, Texte, auch Bilder, Filme (gilt auch für Babies ganz anderer Art) sind soziale Produkte, die nur, wenn sie kommuniziert werden, irgendeine Relevanz haben und nicht schon dann, wenn ein Autor, ein Lektor, ein Verleger, ein Rezensent oder ein Leser dies so bestimmt. Dass so etwas nicht mit den Auffassungen des Literaturgeschäftes zu vereinbaren ist, hängt mit der sozialen Realität des Geschäft selbst zusammen, ein Thema übrigens, das in diesem Buch auch zur Sprache kommen wird.
Wer mir also etwas helfen will mit Kommentaren und Vorschlägen zur Ergänzung oder Löschung, mit Literaturhinweisen und dergleichen, der sei eingeladen, dies unten als Kommentar anzubringen. Ich nehme diese Vorschläge sehr gerne entgegen.
Den ersten Text findet man hier: DgF 1. Was gibt es Neues 1. Folge
Und hier eine Übersicht über die Satzanfänge der Abschnitte
1. Gibt’s was Neues? Am Anfang war die Immunreaktion
1. Am Anfang war die Ablehnung des Anfangs …
2. Wie Neues entstehen kann ist eine in der Wissenschaft …
3. Wer also vermuten will, dass etwas Neues mit dem Internet gar nicht erkennbar sei, irrt sich nicht …
4. Es ist wahr: Neues ist nicht so leicht erkennbar …
5. Wie dem auch sei: Neues ist möglich, aber unwahrscheinlich …
6. …
„Übrigens: Mag mir jemand beim Korrekturlesen helfen?“ Ja, würde ich gern.
Ich habe das nicht ganz vestanden: „Dass ich unfertige Texte publiziere hat einen pragmatischen Grund: Bücher, Texte, auch Bilder, Filme (gilt auch für Babies ganz anderer Art) sind soziale Produkte, die nur, wenn sie kommuniziert werden, irgendeine Relevanz haben und nicht schon dann, wenn ein Autor, ein Lektor, ein Verleger, ein Rezensent oder ein Leser dies so bestimmt. Dass so etwas nicht mit den Auffassungen des Literaturgeschäftes zu vereinbaren ist, hängt mit der sozialen Realität des Geschäft selbst zusammen, ein Thema übrigens, das in diesem Buch auch zur Sprache kommen wird.“
Meinen Sie damit, dass sich Relevanz nur dann einstellt, wenn mehr als diese paar Personen kommunizieren? Und was ist mit der sozialen Realität des Geschäfts gemeint?
„Und was ist mit der sozialen Realität des Geschäfts gemeint?“ Gute Frage. Ich bitte um Geduld. Der Text ist in Arbeit. Die Spannung gehört zum Konzept der Fortsetzungsserie, die allerdings niemand selber herstellen kann. Man muss auf Antwort, auf Reaktion warten.
Auf den ersten Blick fällt mir die Unterschiedlichkeit der Zitatwertung auf. warum ist adams weniger genau zu zitieren als luhmann? noch dazu wenn dieser satz bereits den gasamten inhalt vorweg nimmt. nach wie vor halte ich popper für den großmeister der fußnote. man soll bei den besten klauen: bei ganzbuchzitaten (z.b. Stöber, Rudolf) würde ich wissen wollen welcher aspekt im verhältnis zu deinen eigenen überlegungen hier gemeint ist, bzw. wie du dich abgrenzt…
„….ein Anfang nur gelingt, wenn das Entscheidende in dieser Sache immer schon passiert ist, wenn ein Anfang schon gefunden wurde noch bevor es los geht“
Ich würde genauer sagen: … wenn man davon ausgeht bzw. ein Konsens darüber herrscht, daß etwas schon angefangen hat. Ob es schon passiert ist, ist irrelevant.
Außerdem ist die ewige Wahrheit: Am Anfang war das Am.
Noch ein Literaturhinweis in Bezug auf die Frage, wie Neues entsteht: Thomas S. Kuhn: Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen