Die Fiktion der Urheberschaft bei Netzpiloten @Erbloggtes @mkarbacher

von Kusanowsky

Bei den Netzpiloten ist ein Artikel erschienen mit dem Titel: „Die Fiktion der Urheberschaft und ihre gesellschaftliche Gebrechlichkeit“. Der Arikel befasst sich mit den Begriffen „akademische Würde“, „geistiges Eigentum“ und „Urheberschaft“ und versucht zu erklären, inwiefern es sich dabei um alt gewordene Konzepte handelt.

Es dürfte sich bei diesem Thema um einen Dauerbrenner handeln, weil es noch lange nicht verdaut ist und weil nicht so leicht verständlich gemacht werden kann, unter welchen Bedingungen diese drei Begriffe relevant werden konnten und wie und warum sie diese Relevanz wiederum einbüßen. Ich vermute, dass die mit dem Internet zwar ein Kommunikationsmedium etabliert ist, dass sie Vermeidungsstrukturen funktionaler Differenzierung der Gesellschaft unterlaufen kann, aber es leistet noch keinen Ersatz für die stabile Wirksamkeit von Vergesellschaftung.

Siehe dazu auch diesen Vorschlag für einen Vortrag, der abgelehnt wurde: Urheberschaft als sozial standardisierte Fiktion [ …]

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