Vortrag: Wie das Internet unsere Paranoia verändert #gpn14

von Kusanowsky

Wie das Internet unsere Paranoia verändert. Ein Vortrag zum Thema Privatheit und Öffentlichkeit bei der #gpn14 in Karlsruhe

Die Paranoia gehört nun zum normalen Leben. Das war zwar schon immer so, konnte aber nicht immer stress- oder störungsfrei diskutiert werden. Seitdem bekannt wurde, dass Datenschutzvorkehrungen immer schwerer bis unmöglich werden, scheint es an der Zeit zu sein, die Betrachtung umzukehren. Die Frage ist nicht mehr, wie man die Paranoia vermeidet, sondern eher wie man lernt mit ihr umzugehen.

Bei den #Datenspuren September 2013 in Dresden habe ich einen Vortrag gehalten zum Thema: „Ist Öffentlichkeit selbstverständlich?“
Da das Thema Privatheit und Öffentlichkeit sehr komplex ist, kann man in einem Vortrag immer nur sehr wenig berücksichtigen. Darum habe ich mir überlegt, bei passender Gelegenheit einen Anschlussvortrag vorzuschlagen. Dabei geht es um die Umkehrung einer Betrachtungspersktive. Gewöhnlich werden Beiträge über die Entwicklungen im Internetbereich mit der Überlegung betitelt „Wie das Internet unser Leben verändert“. Ich denke stattdessen darüber nach, wie das Internet unsere Paranoia verändert. Denn jetzt – infolge der Überwachung und der Probleme mit dem Datenschutz – stellt sich etwas heraus, das vor dem Internet immer bekannt war, aber immer beiseite geschoben wurde, nämlich die Frage: Wie vermeidest du eine Paranoia ?
Diese Frage verändert sich, wenn wir feststellen, dass die Paranoia zum normalen Bestandteil des Lebens wird.

Die Aufzeichnung des Vortrags findet man unter diesem Link

letzter Vortrag zum gleichen Thema: Datenschutz und Datenklau – die Exklusivität sozialer Strukturen

 

 

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