Datenunsicherheit @christorpheus @professorbunsen
von Kusanowsky
https://twitter.com/kusanowsky/status/428094390049853440
Datenunsicherheit entsteht nicht erst dadurch, dass im Datenverkehr, bzw. beim Datentransfer irgendwer irgendwelche Regeln verletzt. Das ist ähnlich wie im Straßenverkehr. Die Unsicherheit entsteht schon, sobald man am Straßenverkehr teilnimmt, nicht erst, wenn man Verkehrsregeln ignoriert. Bereits die Teilnahme am Straßenverkehr stellt hinreichende Bedingungen her, die dafür sorgen, dass Unsicherheit entsteht. Wobei sich die Unsicherheit im Straßenverkehr vornehmlich durch die physikalischen Einwirkungen auf den leicht verletzbaren Körper ergibt, insbesondere dann, wenn die Wucht von Zusammenstößen durch den Körper nicht mehr aufgefangen werden kann.
Beim Datenverkehr kommt die Unsicherheit dadurch zustande, dass die Weiterverwendung von Daten oder Datensätzen nicht exklusiv funktioniert, gar nicht exklusiv gewährleistet ist und nicht gewährleistet werden kann. Solange das operative Substrat eines Datenverkehrs aber im Warentausch bestanden hatte, kann die Verfügung über bestimmte Objekte Exklusivität, bzw. die Information über Exklusivität, hinreichend sicher stellen. Damit wird zwar nicht die Exklusivität von Information generell sichergestellt, aber darauf kommt es unter dieser Bedingung auch gar nicht an. Es kommt unter Bedingungen eines Warenverkehrs nur darauf an, Haftbarmachung und Sanktionsrechte zu garantieren, wodurch sich normative Verfahrensregelungen ergeben.
Wer Waren unrechtmäßig produziert, bewegt oder darüber verfügt, kann nicht dauerhaft anonym bleiben, sondern macht sich ab einer bestimmten Schwelle der Wahrscheinlichkeit für andere auf einem Markt erreichbar und kann sich nicht der Haftbarmachung und Sanktion entziehen. Exkludierend wirkt nicht die Verbreitung von Information, sondern die Verfügung über das Warensubstrat der Information, das selbst nur eine Information ist. Und mit dieser spezifischen Exklusionsleistung wird zugleich ein theoretisches Verständnis, ein soziales Wissen exkludiert, das plausibel machen könnte, dass Unsicherheiten nicht durch Handlung, bzw. Handlungsintention entsteht. So kommt eine Weltsicht zustande, die besagt, dass Waren Informationen enthalten oder speichern, dass mit einem Warentransfer Informationen transferiert würden. Tatsächlich werden auf diese Weise nur bestimmte Informationen kommuniziert und zwar nur solche, die die Plausibilität der Auffassung garantieren, dass Informationen transferiert oder transportiert würden. So kommt schließlich auch die Auffassung zustande, man könne mit Waren zugleich Wissen weiter geben, man könne Wissen haben, senden, empfangen, speichern, abrufen, löschen – all dies verplausiblisiert sich allein durch Strukturen der Verfügung über Waren und durch ihre rechtlich flankierte Exkludierungsfunktion zuzüglich aller sich daran anhängenden Verkomplizierungen, Ausnahmen und dergleichen. Tatsächlich erhärtet sich auf diese Weise nur ein Ausnahemfall zur strukturbildenden Regel. Weil und solange Warentausch als Regelbildungskonvention gelingt, gelingt es auch, einen Ausnahmefall zur Regel zu erheben.
Solange die Verwendung eines Warensubstrates diese Exklusionsleistung und damit zugleich Vermeidungsstrukturen anders gearteter Empirie garantiert (und sich diese Garantie funktional ausdifferenziert entwickelte) verhärtete sich eine bestimmte, nur auf diese Struktur angepasste soziale Organisation von Fremdreferenz, die ich als Dokumentform bezeichne, welche zugleich ein Schema für die Behandlung von Empirie liefert, das dafür sorgt, dass alle abweichende Erfahrung schwer oder gar nicht kommuniziert werden kann.
Was wäre nun aber, wenn das Warensubstrat für die Kommunikation von Information nicht mehr die Regel ist, sondern die Ausnahme? Was wäre, wenn nun offenbar, wenn aufgedeckt wird, was durch die funktional garantierte Vermeidungsstruktur des Warenverkehrs immer exkludiert wurde: Dass Information generell nicht exklusiv behandelt, nicht exklusiv kommuniziert werden kann? Dass Information jede Exklusivität unterläuft, weil Information nicht übergeben, abgerufen, gesendet, empfangen, gespeichert oder vernichtet werden kann. Information kann nicht exklusiv kommuniziert werden. In dem Augenblick, wo Kommunikation von Information nicht mehr notwendig ein Warensubstrat zur Regel hat, zeigt sich die entropiesteigernde Wirkung. Jetzt wird erkennbar, dass man über Information gar nicht verfügen kann. Jetzt wird erkennbar, was ehedem schon immer die Kommunikation angetrieben, was aber nicht in gleichem Maße theoretisch gefasst werden konnte, dass nämlich Verwirrung nicht der zu vermeidende Fall, sondern der unvermeidliche Normalfall ist. Solange das Regelschema sich aus der Behandlung der Dokumentform ergab, ergaben sich immer Differenzen der Rechtfertigungsfähigkeit von Verfügungsmöglichkeiten über diese Dokumente und ihrer Interpretation. Was aber, wenn durch Transaktionskosteneinsparung auf digitaler Operationsbasis keine Dokumente mehr gebraucht werden?
Jetzt dämmert ganz langsam der Normalfall, aber nur ganz langsam kann gelernt werden, auf den Normalfall normal zu reagieren, nämlich indem gelernt wird, dass die Verwirrung für die Kommunikation gar kein Problem, sondern eine Lösung ist. Gleichwohl können damit die funktional garantierten Vermeidungsstrukturen der Gesellschaft nicht mehr mit Ausschließlichkeit garantiert werden.
Aber dass muss ja auch nicht sein, es kann ja auch anders gehen. Da aber niemand so einfach sagen kann wie es geht – woher sollte jemand dies wissen? – bildet die Steigerung von Verwirrung, die Kontrolle der Urteilsbildung durch Verwirrung statt durch Zweifel, die provokative Form ordnender Differenzierung.
Zuerst dachte ich: Es wird Zeit einen Generator zu bauen mit dem sich Fehlermuster erzeugen lassen wie Wegwerf-Mail-Adressen. Um dann alle n Tage die Kostümierung wechseln zu können.
Aber die digitale Schleifspur bleibt ein Problem. (Dauerwarnung: ich bin Ironie-Legastheniker zweiten Grades.)
Da leuchtet vieles, auch sogar ein.
Aber ich muß noch etwas nachdenken, ob ich den Text auch korrekt gelesen habe:
Von oben nach unten – komme ich stets dort an, wo ich los las.
Von unten nach oben – ist das ähnlich, nur da leuchtet nichts mehr, höchstens das Rücklicht.
Fange ich jedoch in etwa der Mitte an und lese gleichzeitig nach oben und nach unten – dann habe ich wohl den beschriebenen Zustand voll und am eigenen Auge erlebt.
Nur wer kann das schon (auf die Dauer meine ich) – und etwa so verstehe ich eben – in noch großer Unsicherheit – den Klaus Kusanowsky mit seiner DATENunsicherheit, die besser UNdaten-Sicherheit zu nennen sein sollte, da ich Daten eben immer noch von Information kräftig unterscheide und mich mehr die Informationssicherheit als die Datenunsicherheit interessiert.
Vielleicht schreibt Klaus Kusanowsky nun auch mal was zu dem, was uns weit mehr bewegt: zur INFORMATIONSSICHERHEIT,
da bei den Daten das bereits die vielen darin versteckten Undaten ohne unser Zutun viel besser regeln, weil sie geeignet sind, die Kanäle klebrig und dicht zu machen, hingegen eine Informationsgefährdung dabei / dadurch nicht zwingend einhergehen muß, im Gegenteil:
>Es sind die Informationen, nicht die Daten, die zu schützen und zu sichern sind, und zwar als Normalfall …
Wer hätte vor 120 Jahren schon gedacht, daß man z.B. durch den Klaus Kusanowsky hindurchschauen kann, und das in jedem beliebigen Spital.
Und Informationsschutz?
Den Anfang hat der Klaus uns doch schon gezeigt:
Wer teilnimmt, schafft seine Teilhabe an der Unsicherheit, wie immer, wenn man raus geht auf die Straße, doch dann kommt das WIE …
Nur:
Für die Röntgenaufnahmen war das genau umgekehrt ….
Ich bin verwirrt… 😉
Du schreibst: „Solange das operative Substrat eines Datenverkehrs aber im Warentausch bestanden hatte…“
Die Kommunikationsform „Wirtschaft“, die (unter Umständen) effektiv einen Austausch von Waren, Geld/ Währungen und Leistungen zufolge haben kann ist (meiner Ansicht und Einsicht nach) eigentlich nichts anderes als eine Kommunikation über „Rechte“/ „Rechtsansprüche“, also rechtliche „Pflichten“/ „Obligationen“ oder „Lizenzen“.
Der Warentausch ist so gesehen nur eine Folge einer Kommunikation über „Dürfen“ und „Müssen“. Das „Dürfen und „Müssen“ wird verhandelt in einer Kommunikation über „Pflichten“ und „Rechte“/ bzw. „Ansprüche“.
Demnach geht es im Datenverkehr über ökonomische Transaktionen eigentlich immer um die (rechtliche) Legitimation von Ansprüchen zur (exklusiven) Verfügung über eine Ressource oder Infrastruktur.
Und lediglich die erlebte Tatsache, dass uns mit autoritärer Intervention, Freiheitsentzug und Gewalt gedroht wird, wenn wir uns über die rechtlich ausgehandelte Exklusivität hinwegsetzen, führt dazu, dass die Information, die im wirtschaftlich motivierten Datenverkehr vermittelt werden soll, an Relevanz gewinnt.
Schließlich geht es immer um „Rechtstitel“, um „Rechtsansprüche“, um „Obligationen“/ um „Schuld“ oder „Pflichten“ oder um „Lizenzen“.
Und wenn man diese Begriffe noch einmal dekonstruiert, dann kommt man letztlich darauf, dass es eigentlich nur um psychische Stimulation geht.
Es geht in der (wirtschaftlichen) Kommunikation lediglich darum, Entscheidungen zu steuern, zu provozieren und zu manipulieren.
Es geht darum, Verhalten kontrollierbar und vorhersehbar zu machen.
Ich weiss nicht, ob ich Deinen Hinweis auf das Abhandenkommen der „Dokumentform“ verstanden habe, allerdings wird in der wirtschaftlichen Kommunikation letztlich die Vermittlung von „Rechtstiteln“ und Ansprüchen auf die Verfügung von Ressourcen und Infrastrukturen verhandelt, Es werden in der Sprache der Wirtschaft Rechtstitel erfunden und etabliert: Rechtsbegriffe, wie beispielsweise „Eigentum“, „Miete“, „Pacht“ oder „Leihgabe“, etc. bezeichnen Formen der Verfügung über spezifische Infrastrukturen und Ressourcen.
Gegenstand der ökonomischen Kommunikation ist letztlich also immer der Anspruch auf die Verfügung der spezifischen Ressource und eventuelle Vorbehalte oder Vorbedingungen für die Erteilung der Legitimation zum Zugriff auf die Ressource und zur Verfügung über Infrastruktur, die unter Umständen benötigt und erwünscht oder aufgenötigt und angeboten wird.
Dokumentiert wird diese Legitimation oder Lizenz (bei erfolgreicher Verhandlung über damit verbundene Bedingungen) beispielsweise über einen „Kaufvertrag“, einen „Arbeitsvertrag“/ einen „Pacht-„, „Leasing-“ oder „Mietvertrag“.
Wenn die vertraglich vereinbarten Bedingungen erfüllt worden sind, wird ein entsprechender „Rechtstitel“ vergeben… Dann ist man „Kunde“, „Klient“, „Eigentümer“, „Mieter“, „Pächter“, etc… und erhält ein „Anrecht“ zur Verfügung der spezifischen Ressource oder Infrastruktur, die man unter Umständen zu brauchen oder wollen meint.
Die Ressource und Infrastruktur, um die es geht, wird in Form, Gestalt, Anzahl und Qualität zwar beschrieben, letztlich werden diese Informationen und Daten aber lediglich dafür verwendet eine rechtliche Einigung oder eine Übereinkunft über „Rechte“/ „Ansprüche“/ „Bedingungen“/ „Pflichten“ und „Obligationen“ zu finden.
& (Was mir zunächst spontan zu Deinem Zitat aus Twitter eingefallen ist:)
Unsere Daten brauchen [eigentlich] niemals „Sicherheit“… letztendlich geht es doch immer nur um unsere [eigene] gefühlte Sicherheit, die auf unserer emotionalen Unversehrtheit und der Integrität unserer Beziehungen aufbaut.
Was wir brauchen ist nicht „Datensicherheit“ (ich weiss nicht, was das ist und wie das funktionieren soll)… und noch weniger „Datenverwirrung“ (wieso/ wozu?), sondern Klarheit, Offenheit und Transparenz über den Umgang mit Daten…
Was wir zu lernen haben, damit wir uns in einer computervernetzten Welt sicher und gesund integriert fühlen können, sind soziale Skills und Kompetenzen: Es geht vor allem um Wachsamkeit unserer sozialen Dynamik gegenüber, um emotionale Intelligenz, um Kompetenzen in Diplomatie und Metakommunikation.
Wir müssen in der Lage sein, klar reflektiert und bewusst über den Umgang mit Sprache und Daten nachzudenken, und wir sollten in der Lage sein, herauszustellen, wo, wie und warum Mißverständnisse und Konflikte aufkommen. Insbesondere eine klare und für alle Beteiligten und Beobachter nachvollziehbare emotionale/ individual- und sozialpsychologische Aufarbeitung von Datenmissbrauch, Identitätsmissbrauch(!), Beleidigung, Mobbing und Bloßstellung wird immer wichtiger für unsere gefühlte „Sicherheit“ im Netz.
Wir müssen (vor allem) Menschen in ihrem Kommunikationsverhalten verstehen können.
Wenn grobes Fehlverhalten in der Regel zur Blamage wird, weil wir in der Lage sind, Respektlosigkeit, Aufdringlichkeit und Verlogenheit durch die Mittel der Metakommunikation im Kontext der Kommunikation deutlich herauszustellen, dann liegen Lohn und Strafe letztlich in der Handlung selbst. (Und so soll es sein… So sollte man mit „Trollen“ umgehen lernen… Trolle vertragen kein Licht! 😉
Ich denke, es gibt keine technologische (und noch viel weniger eine politische) Lösung für das Problem „Unsicherer Daten“/ oder das Problem einer bedrohten „Privatsphäre.
Ja… in gewisser Hinsicht müssen wir vielleicht alle, #Therapeuten , #Mediatoren und #Seelsorger werden, wenn wir in der Netzkommunikation Klarheit und Sicherheit schaffen wollen. ;)
Eine vielleicht nicht uninteressante Feststellung ist die, dass unsere Kommunikation auch jenseits der Kommunikation über „Rechte“ und „Pflichten“ oder (wirtschaftliche/ rechtliche) „Ansprüche“ immer noch im Wesentlichen darauf zu reduzieren sein könnte, dass wir uns ständig versuchen zu irgend etwas zu stimulieren oder zumindest gewisse Reaktionen zu provozieren.
Also auch jenseits der Kommunikationsform „Wirtschaft“ würden wir im Wesentlichen deshalb kommunizieren, weil wir gewissermaßen Einsicht und Einfluß auf das Verhalten unserer Mitmenschen/ auf das Verhalten der Anderen/ oder allgemein auf die Gestaltung unserer sozialen Umwelt gewinnen wollen.
Man könnte also meinen, dass Kommunikation in jedem Fall (also auch jenseits von Geld und Warentausch) immer auf die eine oder andere Art und Weise auf eine Beeinflussung unseres Gegenübers hinaus läuft, selbst wenn diese Beeinflussung auch nur subtil und unterschwellig oder gar unbeabsichtigt geschieht.
Wenn man also nur Fakten, Ideen, Ansichten und Einsichten kommuniziert, könnte man immer noch davon ausgehen, dass rein dadurch, ursprünglich vorhandene Ideen, Ansichten, Einsichten, Motive und Zielsetzungen beeinträchtigt werden.
Trotzdem halte ich die Kommunikationsform „Wirtschaft“ (bzw. „Recht“) im Hinblick auf die Idee der „Souveränität, Freiwilligkeit und Willensfreiheit“ für weitaus bedenklicher als die Kommunikation über erlebte Sachverhalte/ Fakten, Ideen, Ansichten und Einsichten, weil durch die Kommunikation wirtschaftlicher Anreize und Zwänge schließlich effektiv irrationale Impulse und Stimuli vermittelt werden, die zu Entscheidungen führen können, welche dem eigenen Sozialen Gewissen und dem eigenen Willen grundlegend widersprechen.
Ich gehe davon aus, dass uns gerade daher so viele Probleme und Konflikte entstehen, dass wir Menschen in Konflikt mit ihrem eigenen Verstand und ihrem eigenen Gewissen bringen, indem wir sie in ihrem Denken, Wollen und in ihrer Entscheidungsfindung an wirtschaftliche Erwägungen binden. Eine extrinsische Motivation durch ökonomische Anreize, wie Lohnversprechen oder Zahlungsangebote ist letztlich als irrationaler Stimulus zu verstehen, der uns daran hindern und davon abbringen kann, Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen zu treffen.
Deswegen: Ceterum censeo pecuniam esse obliterandam.
Wir sollten uns nicht länger zu Macht- und Marktspielchen herablassen, weil im rivalisierenden Gezerre um Macht/ Rechte und Pflichten unsere Menschlichkeit kaputt-konditioniert wird.
Wir hindern uns so nur daran Mensch zu sein und zu werden, wenn wir uns nur ständig implizit zu Entscheidungen verleiten und nötigen (lassen).
Das schlägt sich auch in unseren Kommunikationsproblemchen deutlich nieder.
Wir sollten uns darauf besinnen, unsere Entscheidungen rein nach bestem Wissen und Gewissen zu treffen… Die Kommunikation über Sachverhalte, Fakten, Ideen, Ansichten… von mir aus auch über Befindlichkeiten und Gefühle würde ausreichen, um unsere gesellschaftlichen Horizonte gesund und produktiv zu halten… (nehme ich zumindest an…)
Wenn der Mensch allerdings tatsächlich zu blöd sein sollte, als dass er jenseits von ökonomischer Manipulation, jenseits von interventionistischen Rechtssystemen und korrupten Machtspielchen überleben kann, dann tut es mir gar nicht so leid um den Menschen… (glaub‘ ich aber nicht… ich glaube, dass der Mensch weitaus mehr sein/ oder werden kann, als eine Marionette, die man an die Fäden von Macht und Vermarktung hängen kann/ oder muss.)
Über Geld, wirtschaftliche Kommunikation und Freiheit zur Menschwerdung. Hilfreich?
@Hirn0815plus 7. Juni 2014 um 19:55
„Geld, wirtschaftliche Kommunikation und Freiheit zur Menschwerdung“ –
„Hilfreich?“ –
Sehr hilfreich!
Wenn auch an entscheidender Stelle eine (einzige) dort nicht begründete / ausgeführte Behauptung, als offenbar persönliche Meinung, den hohen Stil der Aussage- und Darstellungsqualität manches wieder infrage stellt.
Dazu gibt es auf Anfrage eine andere noch „hilfreichere“ Darstellung …
@Manu मनु 28. März 2014 um 00:37
„Wir müssen (vor allem) Menschen in ihrem Kommunikationsverhalten verstehen können.“
3 Fragen dazu:
Wer ist hier mit „wir“ gemeint?
Warum sollten wir das „müssen“?
Warum „(vor allem)“, was wäre denn da noch?
Und etwas Erklärungsbedarf bei
„Und so soll es sein… So sollte man mit “Trollen” umgehen lernen… Trolle vertragen kein Licht! ;)“
Was versteht @Manu मनु da als „Troll“? Und welche Rolle sollte bei denen das Licht spielen?
Da paßt wohl zumindest das nicht zusammen:
Der Troll benötigt das Licht, weil er sonst seine Trollerei weder anbieten noch absetzen noch selbst wahrnehmen kann, ob bei dieser Aussage auch klar und gegenwärtig ist, was da trollt, wie und wozu mit welchem Ergebnis?
Klisches hat ein Troll kaum zur Hand, die sind dort wohl eher fehl und werden mehr belächelt.
Die Antwort dürfte den Klaus Kusanowsky ebenso interessieren, wie mich, vor allem, nachdem @Manu मनु zuvor tatsächlich mit nur Millimeterabstand auch noch das sagte:
„Wir müssen (vor allem) Menschen in ihrem Kommunikationsverhalten verstehen können.“
Trolle: Sind – na? Menschen.
Mir scheint, beide Äußerungen kommen nicht aus der gleichen Welt, oder irre ich?