Differentia

Eine Aiskesis der Erratik, Vorschläge von John Cage @str0mgeist @neonleuchte

10rules von john cageDiese Regeln lesen sich wie Vorschläge zur Entwicklung einer Diszplin der Erratik, bzw. Paranoik. (Mir gefällt Rule 10 am besten.)

Anwendbar können diese Regeln um so besser sein, wenn man die Möglichkeit hat, eine zweite operative Ebene der Kommunikation zu berücksichtigen. Gemeint ist damit, dass durch das Internt wieder eine, wenn auch empirisch ermittelbare, transzendente andere Seite der Welt auf jeder Seite berücksichtigt werden kann.
Gemäß der traditionellen Unterscheidung von Subjekt und Objekt könnte man das so formulieren, dass nicht nur auf der Seite des Subjekts, sondern jetzt auch auf der Seite der der sog. objektiven Realität ein Transzendenzverhältnis ermittelbar ist.

Eine zweite operative Ebene heißt, das durch die Ausschaltung des Ausschalters jede Interaktion gleichzeitig sowohl zwischen Anwesenden als auch zwischen Abwesenden in bezug auf die gleichen Differenzen ablaufen kann.

Hier ist ein Bericht darüber, den ich zu lesen empfehle, und der deutlich zeigt, wie nützlich es wäre, erratisch-paranoisch, statt kritisch zu reagieren: „Ein Tweet und seine fatalen Folgen

Das tragische an diesem Bericht ist, dass er die Folgen dieser Ereignisse mit dem Ratschlag verbindet, kritisch zu bleiben, ohne zu bedenken, dass durch das Internet wieder eine Art Willkür-Element in die Kommunikation Eingang findet, das in analphabten Gesellschaften von Bedeutung war. Wobei sich diese Willkür nur auf unvorhersehbare Gedächtnisverluste beziehen, mit der Folge, dass operativ die Zuordnung von Information und Mitteilung praktisch nicht mehr möglich ist, wenn man annimmt, es nur mit einer operativen Ebene zu tun zu haben.

Nimmt man nun eine zweite hinzu, so kommt man, durchaus kritisch gestützt, wieder auf die Vermutung, dass auf der anderen Seite etwas dahinter stecken könnte, die aber dann, anders als im transzendenten Beobachtungsverhältnis der alten Gesellschaft (Antike und Mittelalter) als erreichbar angenommen werden kann.

Aber das ist riskant.

In diesem Zusammenhang ist dann noch dieses Zitat bei blogkow interessant:

They are playing a game. They are playing at not
playing a game. If I show them I see they are, I
shall break the rules and they will punish me.
I must play their game, of not seeing I see the game.

Wenn der Hund weint: der blinde Hund, erratisch-paranoische Impressionen VI

Das Philosophie-Blog „der blinde Hund“ beschreibt sich selbst mit diesen Worten: „Etwas Philosophie, hier und da mal etwas Kunsttheorie und ein Haufen Quatsch“.

Bereits am 2. April wurde ein Artikel gepostet, der einen anderen Blogartikel verlinkte, in dem es um die Frage nach Pro und Contra des Führens eines Philosophie-Blogs ging. Unter Contra wurde angeführt: „Verringerte geistige Intimsphäre“.

„Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“- „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“- „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“ – „Verringerte geistige Intimsphäre“

Wenn der Hund weint Teil V, IV, III, II, I

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