Über Allgemeinverständlichkeit
von Kusanowsky
Was würde passieren, wenn ich irgend jemandem, der von sich behauptet, allgemeinverständlich zu schreiben, widerlegen würde, dass das, was er schreibt, allgemeinverständlich ist? Er würde im Gegenzug behaupten, dass meine Widerlegung nicht allgemeinverständlich sei. Wenn ich nun behaupten würde, dass dies der allgemeine Fall ist, nämlich, dass niemand allgemeinverständlich schreiben kann, dann würde er behaupten, dass er das sehr wohl könne, ich aber nicht. Wollte ich das dann zum zweiten Mal widerlegen, würde er wieder behaupten, dass meine Darlegung nicht allgemeinverständlich sei. Würde ich aber darauf beharren, dass der allgemeine Fall des Verstehens in einer Differenz von Allgemeinheit und Besonderheit besteht, weil andernfalls nichts von dem unterscheidbar sein könnte, was entweder als ganz allgemein oder als ganz speziell bezeichnet wird, so würde er mir kurzerhand irgendwelche Frechheiten an den Kopf verwerfen, weil er nicht verstehen will, was er schon verstanden hat: wer allgemeinverständlich schreibt, muss immer auf einen Unterschied zum besonderen Verständnis aufmerksam machen, andernfalls könnte man das Allgemeinverständliche des Verstandenen nicht bemerken. Und umgekehrt? Wenn man das besondere Verständnis bemerkt, bemerkt man immer auch den Unterschied zum Allgemeinverständnis, wie sollte man sonst das Besondere bemerken? Aber was geschieht? Bemerkt man es, wie an meinen Texten, wird behauptet, dass das alles nicht allgemeinverständlich.
Ergo?
Einfacher ginge es natürlich, indem man sagte, dass die Forderung nach Allgemeinverständlichkeit einem äußerst dumpfen kleinbürgerlichem Antiintellektualismus entspringt, auf den man gar nicht eingehen sollte: Einige Dinge sind im Alltagsverstand nicht darstellbar und einem Idioten, der heulend und greinend nach Allgemeinverständlichkeit schreit, sowieso nicht zu vermitteln. Wer nicht selbst denken will, hat das Denken der anderen nicht verdient.
Allgemeinverständlichkeit ist bei 7,3 Milliarden Menschen nun wirklich eine vollkommen überzogene Forderung oder Erwartung. Bei der vollkommen unterschiedlichen Sozialisation aller Gehirne als Verständigungsapparate ist ja schon der Wunsch nach Verständlichkeit eine nur unter besonderen Umständen zu erfüllende Voraussetzung innerhalb der Kommunikation.
Da bei schriftlicher Kommunikation alle gestischen Hilfsmittel auch noch wegfallen, wie sie die face-to-face-Kommunikation bei Interaktionen kennt, muss schriftliche Kommunikation, die verstanden werden will, an ihre Ausdrucksweise selber hohe Anforderungen stellen, um für den, der bona fide anschliessen möchte, auch ausreichend viele und gut ausgebildete Anschlussstellen im Text zur Verfügung stellen.
Das bedeutet zum Beispiel, dass schon der erste Satz selber ein wohlgeformter Satz sein muss. Er muss selber sagen, wo er steht, was er im Blick hat und wo er hin will. Zumindest muss dieser erste Satz so gebaut sein, dass man dies aus ihm bei sorgfältiger Lektüre entnehmen könnte. Und der zweite Satz hat es dann keineswegs leichter, denn es darf als zweiter Satz ja nicht irgendein Satz auftreten, sondern der zweite Satz muss erkennen lassen, wo und auf welche positiv fortführende Art und Weise er selber an den ersten Satz anschliesst, um den Ausdruck des auszudrückenden Gedankens auch tatsächlich zu ermöglichen. Und auf diese Weise dann weiter, bis das Gesagte mit dem Gemeinten dann wenigstens halbwegs zu Deckung gelangen hat. Bleibt aber immer noch der Schrecken, den Luhmann ausgedrückt hat, als er formulierte, das Gesagte sei das Gemeinte allemal schon nicht mehr. Dass ist selbstverständlich auch einen Mischung aus Ironie und Bescheidenheit, zeigt aber, wie sorgfältig man argumentieren muss, wenn man wirklich die Chance, verstanden zu werden, auch erreichen will.
Nur auf diese Weise, also mit Geduld, und das heisst schliesslich Zeit, und Zeit ist bekanntlich die rarste alle menschlichen Ressourcen, wenn es um Aufmerksamkeit geht, nur so und mit einem tatsächlich penibel schrittweisen Vorgehen, kann man Verständigung und Verständlichkeit erreichen.
Nun neigt aber eine wissenschaftliche Argumentation – oft allzu sehr – dazu, von vorn herein zu glauben, weil sie sich ja an eine vorgebildete Leserschaft wende, in vielen Punkten eben schon eine Menge voraussetzen zu können und zu dürfen. Luhmann selber, den Schwanitz als einen großen Stilisten deutscher Sprache, nach Nietzsche, gewürdigt hat, Luhmann selber hat sehr oft hoch kondensierte Texte geschrieben, in denen viele Argumentationsschritte im Argumentationsgewebe einfach ausgelassen sind, in der Erwartung, der vorgeschulte Leser könne diese künstlichen Kunstlücken gewiss leichthin ausfüllen. Die Praxis der Missverständnisse zeigt einem jeden dann leicht und schnell, dass dies keineswegs der Fall ist.
Das für mich zur Zeit beste Beispiel für eine Sprache und Argumentationsweise, die ein Höchstmass an Verständlichkeit mit einem Minimum an Kondensation im Ausdruck demonstriert ist der Text des Buches „Der Aufbau der realen Welt“ von Nicolai Hartmann. Hartmann macht möglichst keine Sprünge, und er hält auch seine Gedankenbögen von einem Argumentationspfeiler zum nächsten so klein wie möglich. Diese Methode, einen Text zu weben, kann manchen Schnelldenker vielleicht sogar nervös machen, weil es dann nicht schnell genug voran geht. Aber Hartmann macht hier als guter Pädagoge wenig Kompromisse. Schritt für Schritt und gedanklich immer sehr gradlinig entwickelt er seine Thesen und die daraus sich ergebenden naheliegenden Schlussfolgerungen. Man erkennt: alles hat eben auch seinen Preis, und Zeit ist vielleicht das Letzte, was sich einsparen lässt, wenn es gilt, einen beträchtlichen Problembereich sorgfältig zu beackern.
Rudi K. Sander alias dieterbohrer aka @rudolfanders
Eine schöne Ergänzung.
Ich behaupte, dass diese ungenierte Forderung nach Allgemeinverständlichkeit eine Verteidigungsstrategie dieser trivial gewordenen transzendentalen Subjektvität entspricht. Das Subjekt sitzt vor dem Bildschirm, erkennt die Relevanz eines Textes, vielleicht, weil es selbst adressiert wurde, bemerkt die Komplexität, den Aufwand, den es macht, sich damit zu beschäftigen und bemerkt im selben Augenblick seine eigene, immer schon anhaltende Stresssituation nicht. Es ist überfordert, sitzt in der Enge und sucht nun nach einem probaten Mittel des Ausweichens, der Ausrede, der Selbstentschuldigung. Welches Mittel könnte es geben, wenn es durch nichts und niemanden dazu gezwungen wurde, sich dieser Sinnzumutung auszusetzen? Wie geht das Subjekt seiner eigenen, selbstgemachten Rat- und Hilflosigkeit aus dem Weg? Es wendet sich einem weltfremden Allgemeinbedürfnis als Referenz zu und lässt, genauso dreist wie dumm die Beobachtung zu, dass – würde ein Allgemeinbedürfnis berücksichtigt – es selbst dann auch berücksichtigt werden würde. Durchsetzungsfähig ist eine solche Strategie deshalb, weil ein Gegenargument enorm aufwändig zu formulieren ist, das dann wieder auf die gleichen Vermeidungsbedingungen trifft: das Gegenargument ist nun wieder nicht allgemeinverständlich. So rettet das Subjekt die Unschuld seines selbstgemachten Aufmerksamkeitsaufwands. Es lenkt, richtet selbst seine Konzentratiopn und Aufmerksamkeit, aber im Enttäuschungsfall muss anderes und irgendetwas härteres als die eigene Stress- und Urteilsfähigkeit herangezogen werden, um von dieser abzulenken. Man fordert Allgemeinverständlichkeit und überlässt die Bewältigung der beobachtbaren Defizite einer von niemandem zu bewältigenden Kommunikation. Das Subjekt ist seinem Herkommen nach asozial und wird dies immer bleiben müssen.
Niklas Luhmann – Soziologische Aufklärung Bd. 3, Opladen 1983, S. 170.
@Phaidros
Die Haltung erscheint mir dann doch ein wenig arrogant. Als Gegenpol würde ich auf Friedrich von Schlegel verweisen – quasi der Philosoph der Verständlichkeit.
In seiner Philosophie des Lebens (1828) bemängelt er dass manche Philosophie eine „über alle Gränzen hinaus noch höher gesteigerte Abstraction“ voraussetzt. Ausführlicher sagt er:
„Ich gestehe, daß ich immer großes Mißtrauen hege, gegen diese Philosophie, die in einem unzugänglichen Lichte wohnt, wo der Erfinder zwar selbst in einer unerreichbaren Gewißheit und Klarheit der Einsicht sich zu befinden versichert, dabey aber nicht minder zu erkennen gibt, daß er wohl einsehe, wie ihn von den andern Sterblichen fast niemand, oder auch vielleicht, streng genommen, gar niemand verstehe, noch verstehen könne; wo es den mehrentheils nur das falsche Licht irgend einer innerlichen Blendlaterne seyn wird, was diese Täuschung des Unverständlichen, oder vielmehr des Unverstandes hervorbringt.“
Ich würde also die Frage wie folgt formulieren: Welche Rechtfertigung gibt es für Abstraktion?
In der Mathematik reicht der Verweis auf Gödel: Von „1+1=2“ hin zur Grundlegung der Algebra ist eine „über alle Gränzen hinaus noch höher gesteigerte Abstraction“ absolut denknotwendig!
Oder – um beim gegenwärtigen Mode-Thema simulierte Welt zu bleiben – Abstraktion bedeutet, dass man versucht den Kopf aus der Simulationssuppe herauszustrecken um zu gucken, ob da was echtes ist.
So gesehen entlarvt sich das Verständliche als das Blendwerk der Simulation namens Welt.
„Die Haltung erscheint mir dann doch ein wenig arrogant“ Ja, aber auch diese Arroganz steht nicht allein, sie nicht minder eine Unverschämtheit wie die Forderung nach Allgemeinverständlichkeit eine Unverschämtheit ist. Und übrigens: auch der Vorwurf der Arroganz hat etwas Arrogantes – ist Belehrung, Zurechtweisung, ist Unterweisung von Vernunftsprizipien der Subjektvität, die für uns so einfach geworden ist, dass diese Arroganz – anders als für Kant biespielsweise – schon wieder etwas Belustigendes hat, weil sie allzu einfach, allzu schnell und ohne Reibungsverluste durchgewunken werden kann. Es wird Arroganz beobachtet und dann ist alles weitere auch egal. Es folgt nichts mehr daraus.
Das Schöne an dem Schlegel-Zitat ist, dass diese Aussage noch immer unter der, wenn zu diesem Zeitpunkt auch schon beinahe bedeutungslosen Bedingung geäußert wurde, dass das kritische Vermögen noch immer etwas außerhalb seiner eigenen Möglichkeit zu vollbringen habe, es noch immer nicht nur allein sich selbst zum Gegestand habe. Stattdessen müsste immer noch die letztendliche Abdankung und Zerschlagung „vorkritischer“, metaphysisch-dogmatischer Urteilsbildung betrieben werden, welche noch immer Derivate der aritstotelischen Tradition reflektierte. Bei Kant bemerkt man diesen Umschlagspunkt von „negativer Kritik“ in „positive Kritik“ als eine Zäsur, die die Unterteilung in vorkritische und kritische Schriften zustande brachte. In den vorkritischen Studien war die Kritik nötig zur Ablehnung und Abweisung dogmatisch-metaphysischer Spekulation und zur Forderung nach Unterwerfung unter die kritische Disziplin; die kritischen Schriften schließlich machten unter kritischen Gesichtspunkten die kritische Urteilsfähigkeit selbst zum Gegenstand. Insofern ist das Schlegel-Zitat sozusagen immer noch ein kritisch-negativer Hammerschlag zur Zertümmerung alles Vorkritischen, was übrigens, gerade, wenn man Schlegel liest, auf einen ähnlichen Umschlagspunkt aufmerksam macht, hatte doch gerade die Romantik als damit angefangen, das kritische Vermögen selbst positiv zu behandeln, also Kritik mit Kritik zu betrachten.
Man sieht daran, wie sich diese Durchsetzungsverläufe autopoietisch ausgebildet haben und bis heute strukturbildend wirken, ohne, dass die Beteiligten gleichwohl um das evolutionsbedingte Herkommen solcher Argumentationsroutinen wissen. Eben dieses Nichtwissen um die Relevanz des Arguments (hier: die Geringschätzung eines „Anti-Intellektualismus“) verweist auf die Trivialität des Arguments. Es ist bestens eingeübt, tausendmal wiederholt und tausendmal wiederholend wiederholt, so dass sich niemand mehr die Mühe machen muss, nach dem Woher und Warum solcher Affekte zu fragen. Der Affekt selbst ist schon kritisch. Und darum auch diese naive wie sture und ungenierte Arroganz. Es kostet nichts und es nützt auch nichts mehr.
Zum Verstehen ist nun wohl alles Einsehbare gesagt. Zum Begreifen möchte ich dennoch wagen – und bitten, mir zu gestatten – noch einmal kurz auf Nicolai Hartmanns kategoriale Suchgeste hinzuweisen:
Hartmann lässt seinen suchenden Blick auf die Prinzipien der Prinzipien des Erkennens – über die sich wandelnden Erkenntnistheorien hinaus – hingleiten herkommend vom sich als Erkenntnis gebenden Mythos über dessen langsam immer kritischer werdenden Anzweifelns eines Platons oder Aristoteles, über den langen Suchweg der Scholastik, die erst einmal Kategorien der Einteilung des Erkennens brauchte, um sich selber dogmatisch zu festigen, bis dann die Kritik – sich positivierend – selber die dogmatisierten Kategorien kritisch durchmusterte bis hin, über Thomas, zu Kant, der die Kategorien dann transzendalisierte, was sich schliesslich und endlich herausstellte als der unaufhaltsame Beginn ihrer Historisierung:
Über die menschlich praktisch unabweisbaren Grundkategorien von Raum und Zeit hinaus, die dem unreflektiertesten Steinzeitmenschen zum Überleben in Fleisch und Blut eingeschrieben waren (jagdbar oder nicht, findbar oder nicht, essbar oder nicht), verstärkt um einen wenn auch noch schwer durchschauten Begriff von Kausalitäten als für alle Jagdplanung unverzichtbare Überlegungen wie Wann durch Was und Womit für ein überschaubares Wozu, schrittweise wurde eben immer klarer, deutlicher und damit auch deutbarer, die Welt solle nicht nur kein Chaos sein, sie könne es wohl auch gar nicht sein, wenn sie aus sich heraus Bestand haben wolle. Man vermutete Ordnung, also suchte man sie und fand sie auch. Dann wurde aber bald klar: die sich schrittweise wie von selber ordnende Ordnung des Erkennens geriet in ein Wechselspiel mit den aufgefundenen Kategorien des Aufbaus der realen Welt: je mehr man von der Welt und ihren Zusammenhängen begriff, umso diffiziler wurde das, was man von der Welt zu sagen wusste. Es war zwar leicht zu sehen, und damit auch einzusehen, dass das Wissen sich verfestigte und der Umfang an Gewissheit damit auch zunahm, aber es war bald mit Erschrecken sichtbar und erkennbar: das nicht Gewusste, auch wenn mann optimistisch annahm, es sei verminderbar, würde wohl immer wieder doch schneller anwachsen als das beweisbar und einsehbar Gewusste.
Wenn die Welt die Hardware sein sollte und die Fülle der stetig anwachsenden Erkenntniskategorien die dazu passende Software, dann war bald klar, es musste täglich und unermüdlich an der Software weitergeschrieben werden, um mit dem wachsenden Erkenntniswandel über die unabweisbaren Fakten der Hardware Schritt halten zu können.
Das geht dann eigentlich heute so weit, dass der oft zu hörende Vorwurf, es sei irgendwo ein Kategorienfehler in einer Argumentationskette im Spiel, nicht mehr als ehrenrührig angenommen werden musste, denn wer wollte schon so vermessen sein (man denke an Microsoft und ihren Weg vom Quellcode zu Window 8), eine lückenlose Expertise abzugeben über Aufbau und Anzahl und systemischen Zusammenhang aller zur Beschreibung komplexer Sachverhalte erforderlicher Sach- und Beschreibunskategorien. Auch das mag mithin ein Grund sein, es im Alltag schnell einmal Fünfe gerade sei zu lassen, weil eine vollständige Kategorienanalyse viel zu rechenaufwendig wäre, von Zeit und Geld zu schweigen.
Auch diese bruchstückhaften Überlegungen zeigen, dass man das Etikett Arroganz ins Museum des selbstbewussten und scheinbar unschlagbaren Bildungsbürgers verbannen darf. Arroganz aus ad rogare: kräftig und selbstbewusst zulangen (in einem Amt oder auf einem Katheder) gehört nun doch endgültig auf den rogus, den Scheiterhaufen der Lächerlichkeit.
“ Ich bin optimistisch, Klaus Kusanowsky für all das, was ich nicht verstehe, gewinnen zu können.“
„Über Verstehen und Nichtverstehen und Mißverstehen kann kommuniziert werden – allerdings wiederum nur unter den hochspezifischen Bedingungen der Autopoiesis des Kommunikationssystems und nicht einfach so, wie die Beteiligten es gern möchten. Die Mitteilung „Du verstehst mich nicht“ bleibt daher ambivalent und kommuniziert zugleich diese Ambivalenz. Sie besagt einerseits „Du bist nicht bereit, zu akzeptieren, was ich Dir sagen will“ und versucht das Eingeständnis dieser Tatsache zu provozieren. Sie ist andererseits die Mitteilung der Information, daß die Kommunikation unter dieser Bedingung des Nichtverstehens nicht fortgesetzt werden kann. Und sie ist drittens Fortsetzung der Kommunikation. Sie ist also paradoxe Kommunikation. Die normale Technik des Umgangs mit Verstehensschwierigkeiten besteht schlicht in Rückfragen und Erläuterungen, – in normaler, routinemäßiger Kommunikation über Kommunikation ohne besondere psychische Aufladung. Und gegen diese Normalroutine verstößt, wer das Scheitern oder die Gefahr des Scheiterns der Kommunikation in der Kommunikation zuzurechnen versucht: ,,Du verstehst mich nicht“ camoufliert aber die Härte des Problems von Annahme oder Ablehnung mit einer Semantik, die suggeriert, das Problem sei gleichwohl durch Kommunikation über Kommunikation zu lösen.“
http://www.hyperkommunikation.ch/crashkurse/crashkurs_kommunikation/ck_kommunikation19.htm