Die Bedeutung der Differenz von Worten/Sätzen für die Kommunikation

von Kusanowsky

Ein einzelnes Wort hat keine Bedeutung. Erst der Satz indem ein Wort Verwendung findet gibt uns ein erstes Bedeutungspotenzial, das dann über Kommunikation fortgesetzt werden kann. Auf diese Weise prozessiert Kommunikation (aus der Sicht eines Bewusstseinssystems) eine laufende Differenz von Wörtern/Sätzen.

Bewusstseinssysteme können diese Differenz von Worten/Sätzen nutzen, um, sich daran reibend, sukzessiv zunächst ungerichtete Bedeutungspotentiale aufzubauen. Von einem „ungerichteten Bedeutungspotential“ ist hier die Rede, weil die bloße Differenz von Wörtern/Sätzen noch nicht festlegt, wie diese dazu benutzt wird konkrete Wahrnehmungen der Einzelbewusstseine zu koordinieren. Gerade deswegen können wir diese laufende Differenz ja überhaupt benutzen um jeweils in eigener Sache Hinweise auszulegen, eben weil diese „Differenz für sich“ ihre Auslegung und Verwendung nicht festlegt. In diesem Sinne formulieren wir Mitteilungen und beteiligen uns so an einer laufenden Sequenz, um der Differenz von Wörtern/Sätzen einen gewissen „spin“ zu geben; und zwar so das unserem Gegenüber in spezifischer Weise nahegelegt wird seine Wahrnehmung (der Komunikation) auf seine Wahrnehmung (des Kontextes) zu beziehen.

Ein einzelnes Wort kann seine ihm zugeschriebene Bedeutung über den Verlauf mehrerer Sätze variieren. Denn es verändert sich die Bedeutung eines Wortes, wenn sich der Kontext (Der Zusammenhang zu vorher/nachher gesprochenen Wörtern/Sätzen xor der Zusammenhang zu gleichzeitig vorhandenen anderen Wahrnehmungen) der Verwendung verändert. In anderen Worten, durch arrangieren des Kontextes können wir mit Worten auf etwas in unserer Wahrnhemung zielen und es in Beziehung zu anderen Bewusstseinsinhalten setzen. Wir regen uns quasi durch Kommunikation ständig zu verhandelbaren … weiter bei www.bliebig.blogspot.de

Advertisements