Differentia

Verdammt und ausgeschlossen

Charles Fort aus „Das Buch der Verdammten„:

Mit den Verdammten meine ich also die Ausgeschlossenen.
Mit den Ausgeschlossenen meine ich das, was eines Tages das Ausschließende sein wird.
Oder: Alles, was ist, wird nicht mehr sein.
Und alles, was nicht ist, wird sein –
Aber natürlich wird sein, was nicht sein kann –
Wir sind der Ansicht, daß das Fließen zwischen dem, was nicht ist und dem, was nicht sein wird, jener Zustand also, den wir gemeinhin und absurderweise als „Existenz“ bezeichnen, ein rhythmisches Pendeln zwischen Himmel und Hölle ist: daß die Verdammten nicht ewig verdammt bleiben werden, daß auf jede Erlösung neue Verdammung folgt. Eines Tages werden die verdammten Halunken strahlende Engel sein. Und noch etwas später werden sie dorthin zurückkehren, woher sie kamen.

Charles Fort war ein amerikanischer Autor und ein Pionier der Beschäftigung mit unerklärten, aber nicht unerklärbaren oder unerklärlichen  Phänomenen.  († 3. Mai 1932 in New York)  Wichtig ist, dass Fort ausdrücklich betonte, nicht an seine Theorien zu glauben, die er ad hoc zur Erklärung der von ihm gesammelten paranormalen Phänomene aufstellte.

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Die Bedeutung der Differenz von Worten/Sätzen für die Kommunikation

Ein einzelnes Wort hat keine Bedeutung. Erst der Satz indem ein Wort Verwendung findet gibt uns ein erstes Bedeutungspotenzial, das dann über Kommunikation fortgesetzt werden kann. Auf diese Weise prozessiert Kommunikation (aus der Sicht eines Bewusstseinssystems) eine laufende Differenz von Wörtern/Sätzen.

Bewusstseinssysteme können diese Differenz von Worten/Sätzen nutzen, um, sich daran reibend, sukzessiv zunächst ungerichtete Bedeutungspotentiale aufzubauen. Von einem „ungerichteten Bedeutungspotential“ ist hier die Rede, weil die bloße Differenz von Wörtern/Sätzen noch nicht festlegt, wie diese dazu benutzt wird konkrete Wahrnehmungen der Einzelbewusstseine zu koordinieren. Gerade deswegen können wir diese laufende Differenz ja überhaupt benutzen um jeweils in eigener Sache Hinweise auszulegen, eben weil diese „Differenz für sich“ ihre Auslegung und Verwendung nicht festlegt. In diesem Sinne formulieren wir Mitteilungen und beteiligen uns so an einer laufenden Sequenz, um der Differenz von Wörtern/Sätzen einen gewissen „spin“ zu geben; und zwar so das unserem Gegenüber in spezifischer Weise nahegelegt wird seine Wahrnehmung (der Komunikation) auf seine Wahrnehmung (des Kontextes) zu beziehen.

Ein einzelnes Wort kann seine ihm zugeschriebene Bedeutung über den Verlauf mehrerer Sätze variieren. Denn es verändert sich die Bedeutung eines Wortes, wenn sich der Kontext (Der Zusammenhang zu vorher/nachher gesprochenen Wörtern/Sätzen xor der Zusammenhang zu gleichzeitig vorhandenen anderen Wahrnehmungen) der Verwendung verändert. In anderen Worten, durch arrangieren des Kontextes können wir mit Worten auf etwas in unserer Wahrnhemung zielen und es in Beziehung zu anderen Bewusstseinsinhalten setzen. Wir regen uns quasi durch Kommunikation ständig zu verhandelbaren … weiter bei www.bliebig.blogspot.de

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