„Ich bin ratlos, sehr ratlos.“ Überlegungen zur Bewältigung einer schwachen Form

von Kusanowsky

Christoph Kappes hat vor ein paar Tagen bei G+ einen kleinen Schwächeanfall gestanden.

Mich beschleicht seit Tagen eine seltsame Unlust, hier zu schreiben. Es fing an damit, dass ich mich nach vielen Diskussionen daran zu gewöhnen begann, dass es nur vielleicht jede vierte Diskussion ist, von der irgendetwas „in mir“ bleibt und sich nicht gleich verflüchtigt wie ein Sonnenstrahl. Dann stellte ich fest, dass – egal wieviel ich lerne – ich doch immer auf derselben Stelle stehe … Habe ich überhaupt einen einigermassen repräsentativen Ausschnitt, den ich hier betrachte? Können wir noch neue, eigene Formen entwickeln, die keine Micro-Zeitung sind, keine Zitatesammlung – etwas, das es noch nicht gibt? Ich bin ratlos, sehr ratlos. (Hervorheb. v. KK)

Das Geständnis im vollständigen Wortlaut findet man hier, und man beachte die sich daran anknüpfende Diskusssion, welche das Muster wiederholt, das den Auslöser für den kleinen Schwächeanfall darstellte. Das Blabla geht unverdrossen weiter. Man muss notwendig ratlos werden, wenn es nicht gelingt, diese Komplexität auf eine nächste Ebene der Beobachtung zu bringen.

Eine ergänzte und erweiterte Fassung dieses Artikels findet sich hier:

https://differentia.wordpress.com/2013/03/13/chaoskommunikation/

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