Friedrich Nietzsche: In der höchsten Gefahr des Willens
von Kusanowsky
„Hier, in dieser höchsten Gefahr des Willens, naht sich, als rettende, heilkundige Zauberin, die Kunst; sie allein vermag jene Ekelgedanken über das Entsetzliche oder Absurde des Daseins in Vorstellungen umzubiegen, mit denen sich leben lässt: diese sind das Erhabene als die künstlerische Bändigung des Entsetzlichen und das Komische als die künstlerische Entladung vom Ekel des Absurden.”
Friedrich Nietzsche: Die Geburt der Tragödie. In: Colli/Montinari (Hrsg.): Friedrich Nietzsche – Kritische Studienausgabe Band I, München 2003, S. 57.
Siehe dazu auch: Gegen die Reue
[…] des subjektiven Vermögens der Willkür, bei Vermeidung objektiver Letztaussagen (Schopenhauer, Nietzsche, Psychonalyse), bis zur Objektivierung des Subjekts (Soziologie, Biologie, Psychologie), bei […]
[…] Wie immer bei Douglas Adams lacht man zuerst und dann dauert es in bißchen bis man anfängt darüber gründlicher nachzudenken. In dieser Geschichte geht es um die alte christliche Vorstellung von der Unsterblichkeit der Seele, die mit der säkularen Erlösungshoffung durch den technischen Fortschritt verknüpft wird. Was würde einem Menschen einfallen, so die Erzählung, wenn durch einen höchst unwahrscheinlichen Zufall beides zusammenfällt? Diejenigen, die gleichsam von “Natur aus” unsterblich sind, wie z.B. Götter, wissen was sie damit anfangen sollen, nur Menschen müssen sich etwas höchst Abseitiges einfallen lassen, nämlich – wie Friedrich Nietzsche erklärt hätte: ein Mensch macht daraus ein Problem und sucht die Lösung in einem Kunstprojekt. (Nietzsche: “In der höchsten Gefahr des Willens“) […]