Lieber Blindenhund! Ein Nachtrag zur Diskussion
von Kusanowsky
Lieber Blindenhund,
du wirst mir diesmal gewiss meine fragwürdige Kommunikationsmethode verzeihen, wenn ich diesem Text selbst schreibe, also willkürlich Manipulationen durch Schriftzeichenkombinationen vornehme. Es hatte lange gedauert, bis man heraus gefunden hatte, dass man Texte selbst schreiben – was ja auch heißt: selbst fälschen darf. Aber darüber will ich gar nichts schreiben, weil das ja aus von Willkür getriebenen Diskussionen irgendwie bekannt ist. Und ich will auch nicht spotten, sondern dich nur freundlich auf etwas Entscheidendes hinweisen, dass dir in der zurück liegenden Diskussion entgangen sein könnte. Seit etwa 2 Jahren schreibe ich dieses Blog; und die meisten meiner Stammleser lesen ihn, weil sie sich dafür interessieren, wie man über die Manipulationsmethoden, wie sie durch die Digitalisierung möglich werden, nachdenken kann. Auch führen viele selbst ein Blog und experimentieren ebenfalls mit Manipulationen, dazu gehört auch die Trollerei. Nicht jeder tut dies mit gleicher Intensität, Hatnäckigkeit oder mit gleichem Erfolg und Erfahrung, von den Schlüssen, die verschiedene Leute daraus ziehen ganz abgesehen. Und dass es machmal auch an Professionalität mangeln mag, liegt in der Natur eines Lernprozesses. Wir haben das alles in der Schule nicht gelernt. Jeder meiner Stammleser kennt so ziemlich alle handelsüblichen Manipulationsmethoden, auch diejenigen, die ich hier ausprobiere. Dies ist der Grund für das Leseinteresse. Nicht alle, gewiss, aber auch meine „Laufkundschaft“ ist meistenteils über digitale Manipulationsmethoden informiert, weil sie ständig damit umgehen, z.B. bei Twitter oder Facebook.
Dein Engagement bestand nun darin, meine werte Leserschaft darauf hinzuweisen, dass sie doch auf meine Manipulationstricks nicht reinfallen sollten. Diese Scharlartanerie sei doch nicht seriös, es seien fragwürdige Methoden. Du platzt also in die Vorstellung eines Zauberkünstlers, der mit einfachen Tricks das Publikum unterhält. Das Publikum kam um diese zu beobachten, zu beurteilen. Es will davon wissen. Warum ich das wissen kann? Weil die Menge meiner Leserschaft doch sehr begrenzt ist, und ich beinahe die meisten kenne. Und du machtest nun das informierte Publikum engagiert darauf aufmerksam, dass das alles nur Tricksereien sind. Du bautest einen Popanz auf, indem du mir einen Popanz zum Vorwurf machtest. Gibt es für diese Beobachtungssituation einen soziologischen Fachausdruck? (Mitteilungen darüber nehm ich gern entgegen). Dabei ist dir einiges entgangen, aber das ist nicht schlimm. Mir ja auch. Es geht ja auch nicht anders.
Bei einem nächsten Besuch bitte ich darum, soziologisch darüber nachzudenken, mit welchen Methoden man es möglich machen könnte, eine gegenseitiges Informieren herzustellen, was wegen der doppelten Kontigenz wie wir wissen sehr schwierig, aber nicht unmöglich ist. Wenn du nicht weißt wie das geht, dann bist du willkommen, und wenn du’s weißt dann auch. Es käme nämlich genau darauf an herauszufinden, wie es mit diesen Manipulationsmthoden dennoch geht. Deine Selbstgewissheit, all das durchschaut zu haben, gönn ich dir gern, wenn ich auch daran Zweifel habe. Aber Zweifel sind ja immer zulässig.
Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
Ein Philosoph fragte einen Zen-Meister: “Wenn man sich im Erkennen der Wahrheit zu bilden trachtet – welche geistige Haltung sollte man einnehmen?”
Der Meister erwiderte: “Das ist kein Geist, der zu halten wäre, keine Wahrheit, in der man sich bilden könnte.”
Darauf der Philosoph: “Wenn das zutrifft, weshalb versammeln sich die Mönchen dann um euch und wollen in der Wahrheit unterwiesen werden?”
Der Meister antwortete: “Ich habe keinen Raum – wie könnten sich die Mönche um mich versammeln? Ich habe keine Zunge – wie also sollte ich andere unterweisen?”
Da rief der Philosoph: “Das ist eine dreiste Lüge!” “Ich sagte doch, ich habe keine Zunge!” entgegnete der Meister. “Wie also sollte ich lügen?” Völlig ratlos fragte der Philosop: “Ich kann Eurer Logik einfach nicht folgen.”
Und der Meister schloß: “Ich verstehe mich selber auch nicht.”
Lieber Klaus Kusanowski,
Ok, du willst auf ein Problem aufmerksam machen: Manipulationsmöglichkeiten im Internet. Ein legitimes Anliegen. Ich habe aber noch nicht verstanden, was dein Ziel sein soll. Denn die Lösung kann doch nicht darin bestehen ein Teil des Problems zu werden. Du hast recht, daß mir da etwas entgangen ist. Und insofern danke ich dir für die Klarstellung. Ich verfolgen deinen Blog nun auch schon eine Weile und so klar wie jetzt wurde bisher noch nicht geschrieben, daß du Leserbeiträge bearbeitest. Der eine oder andere könnte das auch als Zensur missverstehen. Daß solche Methoden in einer bestimmten Szene bereits salonfähig sind, war mir genauso wenig klar.
Auf welche konkreten Vorfälle du und deine Mitstreiter reagieren, weiß ich nicht. Trotzdem kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß ihr das Problem, an dem ihr euch abarbeiten wollt, zum Teil selber schafft. Das löst bei Lesern, die nicht vollumfänglich über diesen Ansatz informiert sind, erhebliche Irritationen aus . Bei mir ist es zumindest so. In meinen Augen wirst du auf diese Weise zum Teil des Problems. Umso verständlicher sollte es sein, daß ich deinen Aussagen ein besonders hohes Mißtrauen entgegenbringe und die Reaktionen entsprechend kritisch ausfallen. Und selbst wenn ich jetzt weiß, daß es Teil des hier verfolgten Konzepts ist, bleibt mein Einwand bestehen. Gerade hinsichtlich einer Lösung führt der eingeschlagene Weg meiner Meinung nach in eine Sackgasse.
Wenn ich von deinen theoretischen Prämissen ausgehe, dann gibt es keine Lösung. Muss ich von vornherein annehmen, daß meine Beiträge manipuliert werden, werde ich mich nicht an der Kommunikation beteiligen. Die sich daraus ergebende Frage ist dann, wieso viele Menschen trotz einer Manipulationsgefahr über das Internet kommunizieren? Wieso hab ich trotzdem weiter Beiträge gepostet obwohl ich jedes Mal befürchten musste, daß du sie garnicht erst freischaltest?
Das wären meiner Meinung nach die Fragen, die du stellen müsstest, wenn du deine Problemstellung ernstnehmen würdest. Stattdessen ergehst du dich in sehr kritikanfälligen Einlassungen, die eigentlich nichts zur Problemlösung beitragen, sondern nur bestätigen, daß es keinen Ausweg gibt. Da stell ich mir die Frage, was das Ganze soll und komme zu dem Schluss, daß ich es mit nicht mehr als elegantem Unsinn zu tun haben. Einige der Kommentare zeigen mir, daß ich da nicht allein bin. Dann gönne ich mir eben mal den Spaß zu gucken, wie konsequent du deine Position durchhalten kannst.
Wie habe ich mir geholfen? Indem ein Troll den Troll trollt. Die Heftigkeit deiner Reaktion am Samstag hat mir gezeigt, daß ich da wohl einen Punkt getroffen habe. Ich weiß nicht, was dich dazu bewogen hat mich nun auf diese Weise direkt anzusprechen. Aber zumindest habe ich erreicht, daß du mal in aller Deutlichkeit klarstellst unter welchen Bedingungen Kommunikation in diesem Blog abläuft. Ich denke das war bisher nicht der Fall. Das trägt sehr zum Verständnis deiner Texte und auch der Kommentare bei.
Du fragst nach einer Lösung, des Problems der doppelten Kontingenz? Ganz einfach: Kommunikation. Aber wenn, dann so, daß man versucht den Manipulationsverdacht zu minimieren anstatt zu verstärken. Wie das geht? Dein Beitrag ist auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung. Bedarf es aber immer solcher T(r)ollheiten, damit sich so was auskatalysiert?
Man muss wohl einfach sehen wie’s weiter geht. Ich betrachte das, was kommen wird und das, was passierte als Beitrag zum Ausgangsproblem des Blogs – Versuche zu testen, wie Kommunikation unter Manipulationsverdacht trotzdem funktionieren könnte.
Hallo Trollerich, wann kommt die Fort-Setzung? Philosoph ruft “Das ist eine dreiste Lüge!” – schon kein Philosoph, bestenfalls ein Troll, und Meister „schloß“(?) : “Ich verstehe mich selber auch nicht.” – Bitte woraus soll der denn DAS geschlossen haben?
Und was hat die RaumLüge mit dem Zen, ja mit der Wahrheit zu tun?
Weißt du Trollerich, wer so viel (davon) babbelt, der muß schon zwei Zungen haben, die im Schichtbetrieb glossieren, nur was fängt man damit an, mit dem das nur von Zungen (herunter) fällt, Zen-manipu lation ?
„Deine Selbstgewissheit, all das durchschaut zu haben, gönn ich dir gern, wenn ich auch daran Zweifel habe.“ – Ich hörrte von einem (auch sehr alten) Zen-Meister, der in solchen Fällen wohl immer gesagt haben soll: “ … geh‘ weiter, …“
Dann tun wir das halt, alle zusammen, wohlgemerkt: weiter …
@lindenhund
Ein Mann wohnte in einem kleinen Dorf. Eines Tages erfuhr er, dass ein Nachbar über ihn schlecht geredet hatte. Es waren böse Gerüchte und er stellte den Nachbarn zur Rede.
Der Nachbar entschuldigte sich ganz kleinlaut und meinte „Ich werde es bestimmt nicht wieder tun“! Ich nehme alles zurück, was ich über Sie erzählt habe“.
Der Mann sah den Nachbarn schweigend und ernst an. Nach einigen Minuten sagte er „Gut, ich verzeihe Ihnen, aber eine kleine Strafe werde ich Ihnen schon noch auflegen!“. „Alles was Sie möchten.“ erwiderte der Nachbar schnell, froh, dass der Mann ihm nun wohl nicht böse war.
Der Mann ging in sein Haus hinein und holte ein mit Federn gefülltes Kissen. Er nahm eine Schere, schnitt das Kissen auf und warf die weichen leichten Federn in die Luft.
Da es an diesem Tag sehr windig war, wurden sie Federn schnell von dem Wind hinweg getragen. Der Nachbar schaute fragend und leicht irritiert, sagte aber nichts dazu.
Nachdem beide eine Weile den Federn beim Fliegen zugeschaut hatten sprach der Mann: „So, Herr Nachbar, Sie werden jetzt jede einzelne der Federn wieder einsammeln und zurück in dieses Kissen legen.
Der Nachbar bekam große Augen und stammelte: „Das geht doch nicht! Das ist unmöglich, Verlangen Sie das bitte nicht von mir! Ich kann doch unmöglich all die Federn wieder einsammeln! Inzwischen hat der Wind sie in alle Himmelsrichtungen getragen. Es ist doch unmöglich sie alle wieder einzusammeln!!?“
Der Mann nickte ernst: „Sehen Sie! Genau so ist es mit den Verleumdungen. Einmal ausgestreut, laufen sie durch alle Winde, wir wissen nicht wo sie ankommen und auch nicht bei wem. Wie können Sie die Verleumdung also einfach wieder zurücknehmen?“
@Berta Bramer
Eines Tages gingen drei Jäger durch einen dunklen Wald. Unterwegs entdeckten sie eine Höhle. Im Halbdunkel kniete ein Einsiedler auf dem Boden. Sein Gesicht strahlte vor Glückseligkeit.
Die Jäger begrüßten ihn: „Guten Abend, Bruder. Wir wünschten, es ginge uns so gut wie dir. Du siehst so glücklich aus.“
„Ich bin immer glücklich!“
„In dieser dunklen einsamen Hütte tust du Buße und bist auch noch glücklich? Uns fehlt es an nichts, aber wir sind nicht glücklich. Was ist dein Geheimnis?“
„Das Geheimnis meines Glücks ist hier“, antwortete der Einsiedler und winkte die Jäger zu einem kleinen Loch in der Höhlenwand. „Schaut es euch an!“
Die Jäger schauten durch das Loch.
„Du willst uns wohl zum Narren halten?“, riefen sie. „Da sind doch nur ein paar Zweige.“
„Schaut noch einmal genau hin!“
„Weiter nichts als Zweige und ein kleines Stück Himmel!“
„Das ist das Geheimnis meines Glücks“, sagte der Einsiedler. „Ein kleines Stück Himmel!“
@Trollerich 28. November 2011 18:38
Trollerich, „Du willst uns wohl zum Narren halten?“ – Ich bin zwar gegen Sprachrassismus und zugleich (!!) für DENKEN, SPRECHEN und LEBEN in der gleichen SPRACHE (das ist meist die Muttersprache – so man eine hat, sieht, spricht und weiß was das wohl ist und macht), aber was „Buße“ ist, verstehe ich noch immer nicht, besonders nicht, wieso man dazu Höhlen benötigt.
Und damit verstehe ich wohl auch nicht den Grund für die Misere des Einsiedlers und dessen „Genügsamkeit“ – und damit weder den (etwas trügerisch eifernden) missionarischen Gag deiner Geschichte – und somit auch dich nicht, besser: Was will der Meister hier an dieser Stelle in diesem Zusammenhang uns damit sagen?
Ich für meinen Teil bedarf weder der Frage eines Jägers noch eines Blickes durch ein Loch, um glücklich zu sein, und wenn ich richtig im Bilde bin, gehe ich, um den Himmel zu sehen, nicht in die Höhle hinein sonder aus einer solchen heraus – Wie verquer tickt man in deinen Geschichten – oder ist das bereits Teil der mani Pulation?
Deshalb davor das Stück mit den verblasenen LügenFedern, die nie wieder (zurück) gesammelt werden können?
Schau doch noch mal hier:
„… bitte ich darum, soziologisch darüber nachzudenken, mit welchen Methoden man es möglich machen könnte, eine gegenseitiges Informieren herzustellen … wie es mit diesen Manipulationsmthoden dennoch geht …“
Denke mal, es bleibt wohl hierbei:
“ … geh’ weiter, …“ (alte Zen-Weisheit)
Dann tun wir das halt, alle zusammen, wohlgemerkt: weiter …
Ein jeder in der Sprache die Ihm das Denken erlaubt, die Ihn zum Denken zwingt, die es ihm ermöglicht, sich Anderen und auch sich selbst zu zeigen, auch Anderen Andere zu zeigen – aber Vorsicht: Mißbrauch ist strafbar, wie bei allen versteckten „Hand(Manu)-Griffen“ – es sei denn, sie LÖSEN die BLOCKADE.
Für Kusanowsky: Information durch Mani Pulation.
@Berta Bramer ..ja wenn es sich so verhält, dann ist das wohl so..wollen sie Glücklich sein oder Recht behalten, beides zusammen geht nicht..
@Trollerich 1. Dezember 2011 18:45
„..wollen sie Glücklich sein oder Recht behalten, beides zusammen geht nicht..“
So, so, ist das wieder so eine Ihrer „HöhlenJägerfragtEinsiedlerGucklochHimmel“-Weisheit, oder kann man das nachlesen?
Wenn ja: wo
Wenn nein: warum soll es dennoch so sein, daß „beides zusammen nicht geht“
(welche fernweltliche Religion soll das sein?)
Nebenher:
Der Glückliche hat immer Recht – gehabt, irgendwie muß er doch zu seinem Glück gekommen sein – was meint Trollerich dazu?
Hat der Glückliche dann etwa (immer) UNRECHT?
Was ist das denn für ein Manipulationsversuch!
Trollerich, woher beziehst du deine Weisheit, Zen ist das nicht.
@Berta Bramer – Glück ist eine wankelmütige Geliebte, nach lesen läst sich einiges, nur weil etwas geschrieben steht hat es noch kein Warheitsgehalt. Sollten Sie beim lesen auch mal ihre interlektuellen Spitzfindigkeiten bei Seite legen können, so würde Ihnen vielleicht gelingen, auch mal einen schlichten Text zu verstehen.
Zudem bin ich nicht an Zen oder sonst eine Doktrin gebunden – bruhigen Sie sich es ist nichts vorgefallen, niemand braucht gleich ein Schwert zu ziehen – konzentrieren sie sich auf ihre Ausatmung und versuchen Sie zu entspannen.
Nicht alles muss Wortwötlich verstanden werden, Methaphern sind „Alsob-Geschichten“.
*Ohne Entstehen auch ohne Vergehen, nicht Ewig, auch nicht abgeschnitten, – nicht eines, auch nicht verschieden, – ohne kommen, auch ohne gehen; wer so das abhängige Entstehen lehren kann, das stille Erlöschen der Entfaltung, vor dem verbeuge ich das Haupt. *(Zum nachlesen: Nagarjuna)
@Trollerich 2. Dezember 2011 11:54
„Sollten Sie beim lesen auch mal ihre interlektuellen Spitzfindigkeiten bei Seite legen können, so würde Ihnen vielleicht gelingen, auch mal einen schlichten Text zu verstehen.“
Jo, Text verstehe ich, je schlichter um so tiefer.
Das heißt aber noch lange nicht, daß ich jede (mißratene, intellektuell-erhauchte) spitzfindige Duimmheit, wie
„..wollen sie Glücklich sein oder Recht behalten, beides zusammen geht nicht..“
als „Text“ erkennen muß, erst recht nicht, wenn das auch noch als Metapher behauptet wird.
Sie haben meinen viel einfacheren Text als Meinung dazu erhalten, mit meiner Hoffnung verbunden, daß Sie eben Metaphern durch Hinweise auf einen sinnvollen Kontext dazu entstehen lassen – leider Fehler.
Wer so einen“dicken (Text-)Hund“ wie Ihren „gegenseitigen gesetzmäßigen Ausschluß“ von Recht und Glück in die Welt schmeißt, muß doch damit rechnen, daß darüber herzhaft gelacht wird – im günstigen Fall, denn:
DAS IST EINE MANIPULATION !
Sie versuchen, nach Glück Strebende (das sind alle) vom Recht zu entfernen und nach Recht Suchenden (das sind auch alle) von vornherein zu erklären, daß man dadurch (!) unglücklich wird – Sie PREDIGEN MANIPULATIV – mit Verlaub, das paßt besser in die Höhle eines Gurus oder auf eine Kanzel.
Sehen Sie es auch mal so:
Glück ist keine mißlungene Weibergeschichte („Geliebte“)!
Glück bedarf der Fähigleit seiner Erkenntnis und seines Erlebens, ohne Höhlen- oder Entsagungsvoraussetzungen, ohne Bestrafung im Gepäck,.
Es wäre sehr zweifelhaftes zerfressendes Glück, also kein solches, ohne Recht.
Stellen Sie sich einfach nur vor, wie GLÜCKLICH SIE SIND, WENN SIE RECHT BEKOMMEN
und wie recht Sie haben, wenn Sie Glück erkennen, erleben und verbreiten können …
Vermeiden Sie einfach das kontextfreie Referieren fremder intelligenter Spitzfindigkeiten, die unwillkürlich als Manipulationssätze wirken, als ob das Schwert gezückt wurde, dann können auch Sie das „Haupt verbeugen vor dem stillen Erlöschen der Entfaltung“ – ohne Schaden anzurichten.
Auch könnten Sie uns dieses „stille Erlöschen“ einer „Entfaltung“ (etwas von der Schwärmerei entlaubt) lehren als „abhängiges Entstehen“, denn offenbar soll es da um … etwas gehen… sehr Schönes?
Stimmt’s Trollerich, jetzt kommen dann nur noch Ihre eigene Texte von Ihnen, ohne Eigenmanipulation: ohne Schulden, bei z.B. Nagarjuna, zu machen ?
Sie sollten auch an das Rückzahlen denken (auch eine Metapher …).