Ich fühl mich jetzt mal sonntäglich angepisst. 😉 Mit dem Trollbegriff scheints Du Dir eine komische Imunisierungsstrategie aufzubauen. Inclusion, Exclusion. Ansonsten dacor.
Nein. Warum bist du angepisst, wenn du dich an Trollkommunikation beteiligst? Du pisst doch ebenfalls andere an? Oder ausgerechnet du nicht? Wir kennen uns doch nicht persönlich. Wie kommst du denn darauf, dass ich dich stören will? Wer stört dich denn? Ich? Und mit welchen fragwürdigen Methoden hab ich das denn schon wieder hinbekommen?
@Kusanowski – ich denke – und beziehe mich selbstverständlich sofort ein – wer im deutschen Sprachraum schreibt und auf eine andere Sprache ausweicht, der steht im Grunde schon auf Glatteis. Die Tschechen haben zwar ein schönes Sprichwort, das da lautet, je mehr Sprachen man spreche, desto mehr sei man Mensch, dennoch – meine ich – sollte man die Ausdruckkräfte der einen Sprache nicht vermischen mit dem sinnhaften Befinden einer anderen. Auch wenn es um irgendeine Fachterminologie geht, es ist immer eine gute Übung, wenn die Versuchung auftaucht, in eine andere Sprache auszuweichen, noch einmal einen kräftigen und mutigen deutschen Anlauf zu nehmen. (Dass ich mich hierbei gegen jeden albernen Vorwurf eines falsch verstandenen Nationalismus verwehre, muss ich wohl nicht betonen). Wer deutsch sozialisiert wurde, wer also Deutsch als seine Muttersprache in seinem „Vaterlande“ gelernt hat, der bemühe sich, alles, was er zu sagen weiss, auch auf deutsch zu sagen. Dann gilt auch für ihn noch immer der schöne Luhmannsatz: Das Gesagte ist allemal das Gemeinte schon nicht mehr.
nunja, warum dieser Sprachrassismus? Anglizismen sind nicht schlechtere ismen als Gräezismen oder Latinismen – von denen Sie hier opulent Gebrauch machen. Ich gebe Ihnen Recht – die Phraseologien sind, egal in welcher Mundart getarnt, im Hirn blasenbildend und furchtbar.
Mitunter nichteinmal auf dem Niveau eines Faktoids.
ja.
#Carsten Hucho – man kann es keinem recht machen, wenn er nicht will: gegen den zu erwartenden Vorworf des „Nationalismus“ habe ich mich rechtzeitig gewehrt, und was passiert: Ein ganz Kluger erfindet das Wort „Sprachrassismus“. Man muss sich staunend und verwundert an den Kopf fassen:
Ich habe ja „Anglizismen“ gar nicht kritisiert oder schlecht gemacht, sie sind bloss fast immer überflüssig. Wenn ich mich englisch ausdrücken wollte, hätte ich englisch geschrieben. Ich habe von 1960 bis 1962 als technischer Beamter in England gelebt. Wenn ich englisch schreibe, bin ich ein ganz anderer Mensch; (siehe das erwähnte tscheschische Sprichwort). Es ist eben nicht dasselbe, ob ich „Hals über Kopf“ sage oder „head over heals“. Weltsprache Englisch hin oder her: Hier im deutschen Sprachraum kann man und sollte man die Welt, die man beschreiben will, auch konsistent in der deutschen Sprache beschreiben. Wer das dann auf Englisch, Griechisch, Latein oder Französisch will, (weil es es kann, wenn er es kann), bitte sehr, es steht dem ja nichts im Wege. Nur dieses ewige Denglisch oder Franglais, das ist das alberne. Mit „Sprachrassismus hat dies überhaupt nichts zu tun.
Ich fühl mich jetzt mal sonntäglich angepisst. 😉 Mit dem Trollbegriff scheints Du Dir eine komische Imunisierungsstrategie aufzubauen. Inclusion, Exclusion. Ansonsten dacor.
Nein. Warum bist du angepisst, wenn du dich an Trollkommunikation beteiligst? Du pisst doch ebenfalls andere an? Oder ausgerechnet du nicht? Wir kennen uns doch nicht persönlich. Wie kommst du denn darauf, dass ich dich stören will? Wer stört dich denn? Ich? Und mit welchen fragwürdigen Methoden hab ich das denn schon wieder hinbekommen?
@Kusanowski – ich denke – und beziehe mich selbstverständlich sofort ein – wer im deutschen Sprachraum schreibt und auf eine andere Sprache ausweicht, der steht im Grunde schon auf Glatteis. Die Tschechen haben zwar ein schönes Sprichwort, das da lautet, je mehr Sprachen man spreche, desto mehr sei man Mensch, dennoch – meine ich – sollte man die Ausdruckkräfte der einen Sprache nicht vermischen mit dem sinnhaften Befinden einer anderen. Auch wenn es um irgendeine Fachterminologie geht, es ist immer eine gute Übung, wenn die Versuchung auftaucht, in eine andere Sprache auszuweichen, noch einmal einen kräftigen und mutigen deutschen Anlauf zu nehmen. (Dass ich mich hierbei gegen jeden albernen Vorwurf eines falsch verstandenen Nationalismus verwehre, muss ich wohl nicht betonen). Wer deutsch sozialisiert wurde, wer also Deutsch als seine Muttersprache in seinem „Vaterlande“ gelernt hat, der bemühe sich, alles, was er zu sagen weiss, auch auf deutsch zu sagen. Dann gilt auch für ihn noch immer der schöne Luhmannsatz: Das Gesagte ist allemal das Gemeinte schon nicht mehr.
nunja, warum dieser Sprachrassismus? Anglizismen sind nicht schlechtere ismen als Gräezismen oder Latinismen – von denen Sie hier opulent Gebrauch machen. Ich gebe Ihnen Recht – die Phraseologien sind, egal in welcher Mundart getarnt, im Hirn blasenbildend und furchtbar.
Mitunter nichteinmal auf dem Niveau eines Faktoids.
ja.
#Carsten Hucho – man kann es keinem recht machen, wenn er nicht will: gegen den zu erwartenden Vorworf des „Nationalismus“ habe ich mich rechtzeitig gewehrt, und was passiert: Ein ganz Kluger erfindet das Wort „Sprachrassismus“. Man muss sich staunend und verwundert an den Kopf fassen:
Ich habe ja „Anglizismen“ gar nicht kritisiert oder schlecht gemacht, sie sind bloss fast immer überflüssig. Wenn ich mich englisch ausdrücken wollte, hätte ich englisch geschrieben. Ich habe von 1960 bis 1962 als technischer Beamter in England gelebt. Wenn ich englisch schreibe, bin ich ein ganz anderer Mensch; (siehe das erwähnte tscheschische Sprichwort). Es ist eben nicht dasselbe, ob ich „Hals über Kopf“ sage oder „head over heals“. Weltsprache Englisch hin oder her: Hier im deutschen Sprachraum kann man und sollte man die Welt, die man beschreiben will, auch konsistent in der deutschen Sprache beschreiben. Wer das dann auf Englisch, Griechisch, Latein oder Französisch will, (weil es es kann, wenn er es kann), bitte sehr, es steht dem ja nichts im Wege. Nur dieses ewige Denglisch oder Franglais, das ist das alberne. Mit „Sprachrassismus hat dies überhaupt nichts zu tun.
@dieterbohrer: „aber es ist deutschland hier“ http://youtu.be/6wKzefRyDfw