Meine Daten – deine Daten?

Würde man einem Bäcker vertrauen, der sich weigert, sein eigenes Brot zu essen?
Ein Rotzlöffel namens Mark Zuckerberg hat neulich mit großkotziger Dämlichkeit einen imperialen Machtanspruch mit den Worten angekündigt: „Entweder ihr macht mit oder ihr geht unter!“ Inzwischen droht Facebook mit seinem eignen Untergang, indem es sich weigert, bei sich  selbst mitzumachen. Erkennen kann man dies daran, dass Facebook sich weigert, Nutzerdaten herauszugeben. Facebook bezeichnet die persönlichen Daten seiner Nutzer nämlich als „trade secrects or intellectual property“, also als Geschäftgeheimnisse oder geistiges Eigentum.
Offensichtlich haben wir es mit einem Prozess des Indifferentwerdens zu tun, der den Unterschied von „mein und dein“ langsam zerfallen lässt. Noch stützt sich Mark Zuckerberg auf eine mit staatlicher Gewalt sanktionierte Unterscheidung von Besitzrechten, die allerdings immer fraglicher wird, wenn der Repräsentant des Unternehmens seine großkotzige Forderung übertreibt. Es es gibt ja noch einen anderen Spezialisten, der genauso großkotzig daher kommt. Gemeint ist Julian Assange, der gern Geheimnisse lüftet.
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