Resonanzfähigkeit ökologischer Kommunikation – Artikel bei Sozialtheoristen

Mit dem Begriff Resonanzfähigkeit beschreibt Niklas Luhmann in seinem vor 25 Jahren erschienenen Werk „Ökologische Kommunikation“ das Verhältnis von System und Umwelt. Dieses Verhältnis beschreibt Luhmann jedoch weniger als „natürliche“, sondern als „soziale“ Grenzziehung, die sich kommunikativ und nicht räumlich durchzieht. Dass Systeme auf ihre Umwelt reagieren ist nach Luhmann nicht selbstverständlich, sondern höchst unwahrscheinlich. Denn sozio-kulturelle Evolution beruht gerade darauf, dass die Gesellschaft nicht auf jede Änderung ihrer Umwelt reagiert, sich jedoch selektiv abgrenzt. Angesichts der Tatsache, dass sich die moderne Gesellschaft durch technischen Fortschritt permanent selbst gefährdet, behandelt das besagte Werk die Frage, ob und unter welchen Bedingungen sich die moderne Gesellschaft überhaupt auf „ökologische Gefährdungen“ einstellen kann?

Der ganze Artikel von  Rena Schwarting bei den Sozialtheoristen hier: Expertenkommissionen im atompolitischen Wahlkampf – Sichere „Regierungstechnik“ oder unkontrollierbares „Rest-Risiko“?