Der Wille zum System

von Kusanowsky

Der Wille zum System. Niklas Luhmann revisited. Von Goedart Palm

Posthum ist der Gesellschaftstheoriemagier Niklas Luhmann nicht weniger rege als zu Lebzeiten. Gerade zaubert der Suhrkamp-Verlag wieder ein »opus magnum« aus den sechziger Jahren aus der Schublade: »Politische Soziologie«. Würde man Luhmanns kognitiv explosiven Zettelkasten, sein alter ego, zum autonomen Reden bringen, könnte man vielleicht noch einige Dekaden Soziologie damit bestreiten. Wer also gedacht hat, der Soziologe hätte sein Repertoire so hinlänglich wie endgültig entfaltet, ohne je Furcht vor mitunter quälenden Redundanzen gezeigt zu haben, wird eines Besseren belehrt.

Vollständig: Glanz & Elend

und kommentiert bei: Sozialtheoristen

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